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Vitaminbomben in der kalten Jahreszeit: Worauf sollte ich beim Kauf und der Zubereitung von Zitrusfrüchten achten?
In Speisen, in Getränken oder pur: Orangen, Mandarinen, Clementinen und Zitronen erfreuen sich besonders im Winter großer Beliebtheit. Die süße Variante der Orange ist in unseren Breitengraden seit über 500 Jahren bekannt und mittlerweile eine der am häufigsten angebauten Zitrusfrüchte der Welt.
Bedenklich sind jedoch die gängigen Anbau- und Schutzmethoden: In der konventionellen Landwirtschaft werden die Schalen von Zitrusfrüchten gewöhnlich mit Konservierungsmitteln behandelt. Dadurch sollen Orangen und Co. vor dem Befall von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten, wie etwa Schimmelpilzen, bewahrt werden. Gut für Erzeuger und Verkäufer: Die Früchte landen auch nach langer Transport- und Lagerzeit „frisch“ in der Obst-Abteilung im Supermarkt. Der Verbraucher aber ist beim Verarbeiten und Essen der Frucht den Pestizidrückständen auf der Schale ausgesetzt; diese können – vor allem beim Schälen – von den Händen auf das Fruchtfleisch übertragen werden.
Auch Kennzeichnungen können da in die Irre führen: Der Hinweis „Schale zum Verzehr geeignet" regelt nur, wie die Schalen nach, nicht jedoch vor der Ernte chemisch behandelt werden dürfen. Somit sind auch „zum Verzehr geeignete“ Schalen häufig mit Konservierungsstoffen gespritzt.
Daher der Tipp: Spülen Sie vor der Zubereitung die Zitrusfrüchte gründlich ab, trocknen Sie sie mit Haushaltspapier und achten Sie darauf, auch nach dem Schälen Ihre Hände zu waschen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, greift auf Zitrusfrüchte aus Bio-Anbau zurück. Bei diesen sind der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Konservierung der Schale mit chemischen Substanzen verboten. Untersuchungen dazu haben die Unbedenklichkeit der Schalen von Bio-Orangen und Bio-Zitronen wiederholt bestätigt.
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