Aktuelle Themen 15.01.2010
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Klimadebatte auf der Grünen Woche und andere Themen
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Hallo und guten Tag,
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15.01.2010
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seit Jahren beschäftigt sich foodwatch bereits mit den Missständen auf dem Lebensmittelmarkt, aber einen solchen Fall kannten wir noch nicht: In Russland hat die Polizei in dieser Woche Gammelfleisch beschlagnahmt. So weit – leider – nichts Ungewöhnliches. Dieser Fund jedoch war nicht nur ein paar Wochen oder Monate über dem Haltbarkeitsdatum. Er war sage und schreibe 35 Jahre alt! 1974 soll das Fleisch in Südamerika als strategische Reserve in Kühlhäusern eingelagert worden sein, nun wollten es Händler in Russland in den Handel schmuggeln. Auf dem Lebensmittelmarkt scheint es nichts zu geben, was es nicht gibt. Sie wollen es(s)wissen? Lesen Sie mehr! Mit herzlichem Dank für Ihre Unterstützung, Ihr foodwatch-Team Unsere Themen: Schlechtes Klima auf der Grünen Woche Klimaschutz in der Landwirtschaft ist derzeit das große Thema der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Auf der Schau der Nahrungsmittelwirtschaft wird darüber heftig gestritten. Vor allem über Aussagen von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Die lehnte es ab, Klimaschutzvorgaben für die Landwirtschaft festzulegen und verwies zur Begründung auf den geringen Anteil des Agrarsektors an den Treibhausgasemissionen von nur „sechs Prozent“. Nur: Frau Aigner operierte mit einer falschen Zahl. Die Bundesregierung selbst gibt den Anteil der Landwirtschaft am gesamtdeutschen Klimagas-Ausstoß mit 13 Prozent an – was beinahe dem CO2-Ausstoß des Straßenverkehrs entspricht. Für foodwatch ist klar: Die Landwirtschaft muss endlich Teil der Klimapolitik werden. Mit konkreten Maßnahmen und klaren Zielvorgaben für eine Reduktion der Treibhausgase. Mehr » foodwatch eröffnet Büro in Amsterdam Die meisten unserer Lebensmittelgesetze werden in Brüssel gemacht. foodwatch muss daher auch in anderen europäischen Ländern präsent sein, um sich für die Rechte von Verbrauchern in der EU einzusetzen. Nun ist es so weit: Nach sieben erfolgreichen Jahren in Deutschland gibt es foodwatch auch in den Niederlanden. Anfang Januar wurde unser Büro in Amsterdam eröffnet. Offizieller Startschuss war der Auftritt des neuen niederländischen foodwatch-Direktors Bart van Opzeeland in der Samstagabend-Verbrauchersendung „Kassa“ im TV-Sender Vara. Mehr als zwei Millionen Fernsehzuschauer schalteten ein – damit war jeder achte Niederländer beim foodwatch-Start dabei. foodwatch Niederlande finden Sie jetzt auch im Internet. TV-Tipp: NDR-Doku „Verführer im Supermarkt“ Das NDR-Fernsehen sendet am kommenden Dienstag (19. Januar) um 22.30 den Film „Verführer im Supermarkt“ – mit dabei: foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Zur Vorschau »
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