Aktuelle Themen 11.05.2010 |
| Hallo und guten Tag, | 11.05.2010 |
Kinder stellen bekanntermaßen die besten Fragen: „Dürfen die den Drink überhaupt noch weiter verkaufen oder müssen die die jetzt alle wegschmeißen?“, fragte ein Viertklässler aus Bayern. Das Zitat stammt aus der Sendung "Klaro. Nachrichten für Kinder" des Bayerischen Rundfunks. Kinder bestimmen darin die Themen – und in der vergangenen Woche war das die dreisteste Werbelüge des Jahres: der Monte Drink von Zott. Das zeigt: Auch die Verbraucher von morgen wollen sich von der Lebensmittelindustrie nicht abspeisen lassen.
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Ihr foodwatch-Team
Unsere Themen:
Ampel-Abstimmung vertagt
Das Europäische Parlament hat die Abstimmung über die künftige Nährwertkennzeichnung vertagt. Statt wie geplant am 18. Mai werden die Abgeordneten nun Mitte Juni ihr Votum über die Nährwert-Ampel abgeben. foodwatch wird die zusätzliche Zeit nutzen, um in der Öffentlichkeit und bei Parlamentariern für die farbliche Kennzeichnung auf der Verpackungsvorderseite zu werben. Bitte unterstützen Sie uns und unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion für die Ampel!
TV-Tipp: Frontal21 heute zur Ampel
Die Lebensmittelindustrie will die Ampel mit allen Kräften verhindern. Der Lobbydruck auf die Abgeordneten des Europäischen Parlaments ist enorm – dies beleuchtet das ZDF-Magazin Frontal 21 am heutigen Dienstagabend (11. Mai) ab 21 Uhr. Anschließend stellt sich der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt den Fragen der Zuschauer im Live-Chat.
Dioxin-Eier: Ein vermeidbarer Skandal
Wieder einmal ist krebserregendes Dioxin über Futtermittel auf unseren Tellern gelandet – im Frühstücksei, im Grillhähnchen, möglicherweise auch im Schweineschnitzel. Dioxinbelasteter Mais aus der Ukraine – insgesamt 2500 Tonnen – soll nicht nur an Legehennen, sondern auch in Bio-Mastbetrieben verfüttert worden sein. Das alles wäre problemlos vermeidbar: foodwatch fordert seit langem, dass Futtermittelimporteure oder -hersteller gesetzlich verpflichtet werden, von jeder einzelnen Futtermittelkomponente Proben zu nehmen. Die Untätigkeit der Politik ist völlig inakzeptabel. Es ist bekannt, dass die Dioxinbelastung der Bevölkerung am oberen Limit dessen ist, was die Weltgesundheitsorganisation als gerade noch akzeptabel einstuft. Ebenfalls bekannt ist, dass Futtermittel die Hauptquelle für Dioxine in der Lebensmittelkette sind. Mehr zum Thema lesen Sie auf unserer Website und im foodwatch-Futtermittelreport.
"Aktion 10.000" auf facebook
foodwatch gibt es auch auf facebook. Rund 7.500 Internetnutzer haben sich unserer Seite bisher angeschlossen – wir wollen, dass es noch mehr werden. Das Ziel lautet: 10.000 foodwatcher auf facebook! Seien Sie dabei uns klicken Sie auf unserer Seite auf die "Gefällt mir"-Fläche!
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PS: Kampagnen sind teuer. Aber ein wichtiges Druckmittel, damit Industrie und Politik sichere und ehrliche Lebensmittel gewährleisten und transparent deklarieren. Unterstützen Sie uns deshalb in unserer Arbeit und werden Sie Fördermitglied.
