Wahl zum Goldenen Windbeutel 2011: Die Aktion Zehntausende Verbraucher haben entschieden: Die Milch-Schnitte von Ferrero ist die dreisteste Werbelüge des Jahres 2011 – für den unverantwortlichen Versuch, die fett- und zuckerreiche Milch-Schnitte als „leichte“ Zwischenmahlzeit zu verkaufen. (17.06.2011)
Windbeutel-Kandidat Nimm2: Nicht für Kinder? Um kreative Ausreden für Mogelprodukte sind Hersteller selten verlegen. Storck hat es in dieser Disziplin zur Meisterschaft gebracht: Die Werbung für nimm2-Bonbons richte sich gar nicht an Kinder, sondern „fast durchweg an Erwachsene“, entgegnete das Unternehmen, wenn Journalisten es auf die Nominierung zum „Goldenen Windbeutel 2011“ ansprachen. Zielgruppe für nimm2-Bonbons sind also gar nicht Kinder? Das haben wir uns noch einmal genau angeschaut! (06.06.2011)
Wer verdient den Goldene Windbeutel 2011? Vom 16. Mai bis zum 16. Juni haben Verbraucher wieder die Wahl: Wer soll in diesem Jahr den Preis für die dreisteste Werbelüge bekommen? Der Film stellt die Kandidaten vor: Milch-Schnitte von Ferrero, Activia von Danone, Nimm2 von Storck, Saure Gurken von Kühne oder die salzigen Mini-Würstchen für Kinder „Ferdi Fuchs“. Mehr zur Wahl unter abgespeist.de (Mai 2011).
Willi will die Ampel: Ein Plädoyer für die verbraucherfreundlichste Form der Nährwertkennzeichnung
Mc'Donalds: Transparenz-Initiative oder Mogelpackung?
Bode & Schlegl I: Etikettenschwindel
Der Goldene Windbeutel 2010 - Preisübergabe an Zott für den Monte-Drink
Die absurden Argumente der Ampel-Gegner: Von Gegnern der Ampelkennzeichnung wurde häufig das Argument angeführt, die Ampel sei absurd, weil der gesunde Bio-Apfelsaft Rot für den Zuckergehalt bekäme, die ungesunde Light-Cola dagegen Grün. Warum nicht die Ampel absurd ist, sondern dieses Argument (08.06.2010) – mehr dazu hier.
Was uns die Deutsche Bahn wirklich auftischt
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Bei der Aktion „TV-Köche tischen auf“ steht jeden Monat ein prominenter TV-Koch Pate für Gerichte im Bahn-Speisewagen. Im Mai gibt es nach Rezepten von Sarah Wiener zum Beispiel „Mit Kerbel-Pesto gefüllte Schweinefleischroulade“. (Bild: Scan Mai-Speisekarte Deutsche Bahn)
In dieser Verpackung bekommt die Deutsche Bahn die Schweineroulade vom Zulieferer Sander Gourmet geliefert. Sieht irgendwie nicht ganz so lecker aus wie auf der Karte.
Und die Zutatenliste? Was ist denn das: In der Roulade (s. Foto) steckt gehärtetes Palmfett, der Geschmacksverstärker Hefeextrakt, das Verdickungsmittel Xanthan, nicht näher definierte Aromen und in den Knöpfle auch noch E 330 (Citronensäure)?
Vielleicht unterscheidet die Produkte von Sander Gourmet ja doch nicht so viel von denen, die Nestlé Professional und Unilever Food Solutions Großkunden anbieten – schöne Bilder und „Beste Rohstoffe“-Versprechen auf der Internetseite hin oder her. (Screenshot www.sander-gourmet.de)
Nestlé weist auf www.nestleprofessional.de, der Internetseite für die Gastronomiekunden, mit einem „OK-Logo“ auf Fertiggerichte hin, die zwar Zusatzstoffe enthalten können – aber eben nur solche, die nicht gekennzeichnet werden müssen.
„o.d.Z.“ ist zum Beispiel die „KNORR Käse Sauce Quattro Formaggi“ – trotz Zutaten wie dem Geschmacksverstärker Hefeextrakt, dem Säuerungsmittel Citronensäure (E 330) und Aroma.
Auf der dazugehörigen Produktinformation werden ausdrücklich Zusatzstoffe aufgeführt, die enthalten sind, aber nicht kenntlich gemacht werden müssen – hier Citronensäure (E 330) und modifizierte Stärke, bei einer Broccoli-Sauce zum Beispiel Natriumphosphat und Natriumcitrat.
Fordern Sie Bundesministerin Ilse Aigner auf, für klare Kennzeichnungsregeln in der Gastronomie zu sorgen – und die Bahn als staatseigenes Unternehmen, im Bordbistro alle Zusatzstoffe in der Speisekarte zu kennzeichnen! Jetzt mitmachen »
Sarah Wiener tischt im Speisewagen Zusatzstoffe auf: Was sich wirklich hinter den Gerichten verbirgt, die die Deutsche Bahn im Mai 2010 in ihren Bordbistros wie Mahlzeiten aus der Spitzengastronomie servierte (27.05.2010) – mehr dazu hier.
Beim Etikettenschwindel ertappt – die Ausreden der Unternehmen
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Goldener Windbeutel 2010: Wie wenig einsichtig die Lebensmittelindustrie ist, wenn man sie beim Schwindeln ertappt, zeigen die Reaktionen der Kandidaten für den Goldenen Windbeutel. Die Abstimmung über die dreisteste Werbelüge des Jahres lief bis zum 22. April 2010 auf www.abgespeist.de.
Bewegte Bilder von und mit foodwatch
Burgerproduktion mit Gentechnik, das Ringen um die Ampelkennzeichnung, Etikettenschwindel im Supermarkt – bewegende Themen für bewegte Bilder. Sehen Sie hier foodwatch-Videos und Fernsehbeiträge mit uns oder über unsere Kampagnen. mehr »
...und die Kamera ist dabei
foodwatch in Bildern: Unsere Fotostrecken dokumentieren Etikettenschwindel im Supermarkt, Testergebnisse und Laboranalysen, Protestaktionen gegen den heimlichen Einsatz von Gentechnik oder illegale Handelsgeschäfte mit BSE-riskanten Schlachtabfällen. Klicken Sie sich durch! mehr »
Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt die Nahrungsmittelpreise in die Höhe – und Menschen in den Hunger. Der aktuelle foodwatch-Report „Die Hungermacher“ (Okt. 2011, german - english - french).
„Wellness“, „Gesundheit“, „Tradition“ und sogar „bio“ – wie wir beim Einkaufen nach Strich und Faden belogen werden. Das Buch „Die Essensfälscher“ von Thilo Bode ist am 8. September erschienen (S. Fischer Verlag, 14,95 Euro).