|
 |
...und die Kamera ist dabei
foodwatch in Bildern: Unsere Fotostrecken dokumentieren Etikettenschwindel im Supermarkt, Testergebnisse und Laboranalysen, Protestaktionen gegen den heimlichen Einsatz von Gentechnik oder illegale Handelsgeschäfte mit BSE-riskanten Schlachtabfällen. Klicken Sie sich durch!
Mitten in der Salzwüste: Kinderwurstprodukte, die gesund wirken sollen, sind in Wahrheit oftmals Salzbomben. Rote Ampeln für Salz sind die Regel für Kinderwürste. (17. Februar 2011) Zur Fotostrecke auf abgespeist.de
Das Jahr 2010 in Bildern
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (12 Bilder)
Uran im Leitungswasser
Uran im Trinkwasser: Über Jahre hinweg hatte foodwatch die Belastung aufgedeckt, immer wieder neue Werte veröffentlicht und einen Grenzwert gefordert. Der wurde 2010 endlich verabschiedet, es ist das strengste Uran-Limit in Europa. Warum es dennoch zu hoch ist, lesen Sie hier.
Sauerstoff-Fleisch
foodwatch brachte es ans Licht: Frischfleisch unter „Schutzatmosphäre“ wird oft mit einem Sauerstoff-Gasgemisch behandelt. Der Vorteil für Industrie und Handel: Das Fleisch sieht auch nach Tagen noch rosig-frisch aus. Der Nachteil für die Verbraucher: Es wird schneller ranzig und zäh.
Fairness-Preis
Die Fairness-Stiftung verlieh foodwatch 2010 den Fairness-Initiativpreis. foodwatch gelinge „ein Beitrag gegen die Unfairness der Politik und der Lebensmittelindustrie gegenüber den Verbrauchern“, hieß es in der Begründung für die Preisverleihung.
Smiley-System
foodwatch kämpft seit Jahren für die Veröffentlichung der amtlichen Lebensmittelkontrollen. Inzwischen unterstützen 93 Prozent der Bürger diese Forderung. Als erstes Bundesland hat Berlin angekündigt, das „Smiley-System“ 2011 einzuführen. Ein erster Schritt!
Deutsche Bahn
Nach foodwatch-Kritik an nicht gekennzeichneten Zusatzstoffen in Gerichten in den Bordbistros der Deutschen Bahn hat das Unternehmen reagiert: Künftig sollen alle Zusatzstoffe in der Bordgastronomie in einer Broschüre angegeben und diese auf den Tischen ausgelegt werden.
abgespeist.de
Etikettenschwindel wurde 2010 zum großen Diskussionsthema. foodwatch entlarvte auf abgespeist.de zahlreiche Werbelügen. Oft wirkte der Verbraucherprotest: Escoffier überarbeitete seine Pseudo-Gourmet-Fertigsuppe, Carlsberg nahm die Mogel-Bio-Limo „Beo“ vom Markt.
Goldener Windbeutel
Zum zweiten Mal verlieh foodwatch den Goldenen Windbeutel für die Werbelüge des Jahres. „Gewinner“ 2010: der Monte Drink von Zott. Die Debatte über Etikettenschwindel erreichte auch die Politik. Verbraucherministerin Ilse Aigner kündigte ein eigenes Internet-Portal an.
Lebensmittelbuchkommission
Hinter verschlossener Tür entscheidet die Lebensmittelbuchkommission über Kennzeichnungsregeln. Eine Klage auf Einsicht in die Geheimprotokolle wurde zwar vor Gericht abgewiesen – foodwatch erreichte es aber, das Gremium in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.
Burgerbewegung
McDonald’s lässt seine Burger-Kühe mit Gen-Soja füttern – ohne die Kunden aufzuklären. Zehntausende protestierten dagegen bei der foodwatch-Aktion "Burgerbewegung". Die ist eine echte Bürgerbewegung geworden: 2010 schickte foodwatch McDonald's 72.000 Unterschriften.
BSE und Gammelfleisch
Zehn Jahre nach dem „Rinderwahnsinn“ deckte foodwatch die paradoxen Folgen der BSE-Maßnahmen auf: Der Handel mit Schlachtabfällen wurde weitgehend liberalisiert – was die Skandale um Gammelfleisch erst möglich machte. foodwatch machte das Versagen der Politik öffentlich.
Ampel
Etwa 60:40 votierte das EU-Parlament gegen die Ampelkennzeichnung. Immerhin: Erstmals soll es überhaupt verpflichtende Nährwertangaben geben – die Lebensmittel-Industrie hatte sich mit einer eine Milliarde Euro schweren Anti-Ampel-Kampagne gegen jede Pflicht gewehrt.
Listerien
Drei Menschen starben in Deutschland durch listerienbelasteten Käse. Behörden und Lidl hatten nicht sofort unmissverständliche Warnungen veröffentlicht. foodwatch deckte die Versäumnisse auf und erstattete Anzeige gegen die Verantwortlichen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Erfolge: Etikettenschwindel, Sauerstoff-Fleisch, Uran im Trinkwasser: Die wichtigsten Themen und Erfolge von foodwatch in 2010. (27. Januar 2011)
Fotostrecke
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (6 Bilder)
Fütterung mit Gen-Soja
Bislang werden die Burgerkühe von McDonald’s mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert. Damit sich das ändert, startete foodwatch im April 2004 die Mitmach-Aktion Burgerbewegung.
72.000 neue Unterschriften gegen Gentechnik
Allein zwischen Mitte 2008 und 2010 haben rund 72.000 Menschen McDonald’s mit unseren Unterschriftenlisten aufgefordert, Hamburger ohne Gentechnik anzubieten.
Fast 100.000 Unterzeichner
Insgesamt haben rund 95.000 Verbraucher die Burgerbewegung bisher unterstützt – mit einer Unterschrift auf Papier oder online unter www.burgerbewegung.de.
Protest auf der Straße
Die meisten von ihnen informierten sich bei den foodwatch-Unterschriftenaktionen auf der Straße.
Briefe, Faxe und Postkarten
Darüber hinaus erreichten foodwatch zahlreiche Faxe, Briefe und Postkarten mit der Forderung nach Burgern ohne Gentechnik.
Paket an McDonald's
Kurz vor den Feiertagen bekam McDonald's ein besonderes Weihnachtspaket zugeschickt: 72.000 Unterschriften gegen Gen-Burger!
Protest gegen Gentechnik: Ein Weihnachtspaket, das es in sich hat: foodwatch verschickt an McDonald's 72.000 Unterschriften von Bürgern, die Hamburger ohne Gentechnik fordern. (20. Dezember 2010)
Mogelpackung: Viele „Geflügel“-Produkte enthalten Schweinefleisch, ohne dass dies vorne auf der Verpackung drauf steht. Ein klarer Fall von Verbrauchertäuschung. (08. Dezember 2010) Zur Fotostrecke auf abgespeist.de
Fotostrecke: Warum Apfelsaft drei Mal Grün und einmal Rot bekommt
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (8 Bilder)
Drei Mal Grün, einmal Rot
Sieben Stück Würfelzucker
Die absurden Argumente der Ampel-Gegner: Von Gegnern der Ampelkennzeichnung wurde häufig das Argument angeführt, die Ampel sei absurd, weil der gesunde Bio-Apfelsaft Rot für den Zuckergehalt bekäme, die ungesunde Light-Cola dagegen Grün. Warum nicht die Ampel absurd ist, sondern dieses Argument (08. Juni 2010).
Was uns die Deutsche Bahn wirklich auftischt
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (13 Bilder)
Bei der Aktion „TV-Köche tischen auf“ steht jeden Monat ein prominenter TV-Koch Pate für Gerichte im Bahn-Speisewagen. Im Mai gibt es nach Rezepten von Sarah Wiener zum Beispiel „Mit Kerbel-Pesto gefüllte Schweinefleischroulade“. (Bild: Scan Mai-Speisekarte Deutsche Bahn)
Hmm, lecker sieht sie aus, die Roulade, von Sarah Wiener ausgedacht und von der Deutschen Bahn im Speisewagen serviert. (Bild: Scan Mai-Speisekarte Deutsche Bahn)
Und die Beschreibung in der Speisekarte? Klingt auch super. Zusatzstoffe sind anscheinend keine drin, ... (Bild: Scan Mai-Speisekarte Deutsche Bahn)
... sonst wären sie ja laut Speisekarte so gekennzeichnet. (Bild: Scan Mai-Speisekarte Deutsche Bahn)
In dieser Verpackung bekommt die Deutsche Bahn die Schweineroulade vom Zulieferer Sander Gourmet geliefert. Sieht irgendwie nicht ganz so lecker aus wie auf der Karte.
Und die Zutatenliste? Was ist denn das: In der Roulade (s. Foto) steckt gehärtetes Palmfett, der Geschmacksverstärker Hefeextrakt, das Verdickungsmittel Xanthan, nicht näher definierte Aromen und in den Knöpfle auch noch E 330 (Citronensäure)?
In dem Rezept (PDF) von Sarah Wiener, das die Deutsche Bahn zum Nachkochen im Internet veröffentlicht, stand davon aber nichts.
Vielleicht unterscheidet die Produkte von Sander Gourmet ja doch nicht so viel von denen, die Nestlé Professional und Unilever Food Solutions Großkunden anbieten – schöne Bilder und „Beste Rohstoffe“-Versprechen auf der Internetseite hin oder her. (Screenshot www.sander-gourmet.de)
Nestlé weist auf www.nestleprofessional.de, der Internetseite für die Gastronomiekunden, mit einem „OK-Logo“ auf Fertiggerichte hin, die zwar Zusatzstoffe enthalten können – aber eben nur solche, die nicht gekennzeichnet werden müssen.
Bei Unilever Food Solutions (u. a. Knorr) bekommen solche Produkte das Siegel o.d.Z. – „ohne deklarierungspflichtige Zusatzstoffe“.
„o.d.Z.“ ist zum Beispiel die „KNORR Käse Sauce Quattro Formaggi“ – trotz Zutaten wie dem Geschmacksverstärker Hefeextrakt, dem Säuerungsmittel Citronensäure (E 330) und Aroma.
Auf der dazugehörigen Produktinformation werden ausdrücklich Zusatzstoffe aufgeführt, die enthalten sind, aber nicht kenntlich gemacht werden müssen – hier Citronensäure (E 330) und modifizierte Stärke, bei einer Broccoli-Sauce zum Beispiel Natriumphosphat und Natriumcitrat.
Fordern Sie Bundesministerin Ilse Aigner auf, für klare Kennzeichnungsregeln in der Gastronomie zu sorgen – und die Bahn als staatseigenes Unternehmen, im Bordbistro alle Zusatzstoffe in der Speisekarte zu kennzeichnen! Jetzt mitmachen »
Sarah Wiener tischt im Speisewagen Zusatzstoffe auf: Was sich wirklich hinter den Gerichten verbirgt, die die Deutsche Bahn im Mai 2010 in ihren Bordbistros wie Mahlzeiten aus der Spitzengastronomie servierte – mehr dazu hier.
Wellness oder Wellnepp?: Wellnessgetränke mit wundersamen Wirkungen sind bei näherem Hinsehen vor allem: teuer und zuckrig. (27. Januar 2010). Zur Fotostrecke auf abgespeist.de
Das Jahr 2009 in Bildern
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (10 Bilder)
Ampelkennzeichnung
Totgesagte leben länger: Während die Industrie die Ampel für "tot" erklärte, stieg die Verbraucher-Zustimmung auf 69 Prozent, der erste deutsche Hersteller führte die Ampel ein und in Brüssel wurde die Entscheidung über die künftige Pflicht-Nährwertkennzeichnung offen gehalten.
Etikettenschwindel
Auf abgespeist.de entlarvte foodwatch Mogelprodukte in Serie. Mehr als 40.000 Verbraucher-Beschwerden gingen bei den Herstellern ein. Drei änderten ihre Politik: Eckes-Granini stoppte irreführende Werbung für den "Frucht-Tiger", Bauer und Maggi nahmen Mogelprodukte vom Markt.
Goldener Windbeutel 2009
Keiner mogelt dreister als Danone, fanden Verbraucher und wählten Actimel auf abgespeist.de zur Werbelüge des Jahres 2009. Dafür bekam der Konzern von foodwatch den "Goldenen Windbeutel" und der schlug Wellen: Die Imagewerte von Actimel brachen nachhaltig ein.
Uran im Wasser
Die Veröffentlichung neuer Uran-Messwerte für Trink- und Mineralwasser zeigte Wirkung: Einige Wasswerke und Abfüller senkten die Giftbelastung auf ein unbedenkliches Minimum. Für 2010 kündigte die Bundesregierung einen Grenzwert für Uran im Trinkwasser an.
Imitate-Betrug
Ob Gelschinken oder Analogkäse – Täuschung mit Lebensmittelimitaten wurde 2009 zum großen Thema. foodwatch lenkte die Debatte auf die Täter und machte sich für Lösungen stark: Betrüger beim Namen nennen und die Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen öffentlich machen.
Golden Rice
Es ist das vermeintliche Vorzeige-Produkt der Gentechnik-Industrie: Trotz unbekannter Risiken wurde der "Goldene Reis" an Schulkindern getestet. Ein riskantes und zudem intransparentes Projekt – das deckte eine Recherche von foodwatch auf.
Lobby kocht in Kitas mit
Die Lebensmittellobby kocht in Kitas mit, die Bundesregierung ließ es zu. In den Empfehlungen für die Kita-Verpflegung bleiben künstliche Aromen und Geschmacksverstärker erlaubt. Auf Drängen der Industrie – und auf Kosten der Kinder. foodwatch machte die Einflussnahme öffentlich.
Ohne-Gentechnik-Logo
Seit Jahren bereits setzt sich foodwatch für Transparenz beim Einsatz von Gentechnik ein. Das lange geforderte "Ohne Gentechnik"-Siegel ist nun endlich eigeführt – ein erster Schritt. Der nächste muss die verpflichtende "Mit Gentechnik"-Kennzeichnung auch für Tierprodukte sein.
Acrylamid
Tests belegen: Die Acrylamidbelastung von Weihnachtsgebäck nimmt weiter ab. Unter dem Druck der Veröffentlichung handelten Hersteller und reduzierten das Krebsgift. 2009 erreichten die Werte ihren niedrigsten Stand seit Jahren – eine der ältesten foodwatch-Kampagnen wirkt.
Social Entrepreneur 2009
Probleme benennen und Lösungen aufzeigen – die Schwab Stiftung lobte diesen doppelten Ansatz und kürte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode zum Social Entrepreneur 2009. "Missstände auf dem Lebensmittelmarkt betreffen jeden", heißt es in der Begründung.
Erfolge: Ampel-Diskussion, Gentechnik-Kennzeichnung, Uran-Recherchen – was foodwatch im Jahr 2009 erreicht hat. (22. Januar 2010)
DSDZ: Deutschland hat die größten Zuckerbomben für Kinder im Milchregal gesucht – und gefunden. (8. März 2009). Zur Fotostrecke auf abgespeist.de
Acrylamid in Weihnachtsgebäck
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (17 Bilder)
Hinweis: Vollkornmehl und Rohrzucker bei Bioprodukten begünstigen die Entstehung von Acrylamid.
Hinweis: Vollkornmehl und Rohrzucker bei Bioprodukten begünstigen die Entstehung von Acrylamid.
Wollen Sie auf dem Laufenden bleiben über aktuelle Testergebnisse? Dann bestellen Sie den foodwatch-Newsletter!
Belastung sinkt: Das von foodwatch getestete Weihnachtsgebäck enthält weniger Acrylamid als in den Vorjahren – bis auf wenige Ausreißer. (30. November 2009)
Ampel-Test: Das steckt wirklich in Tiefkühlprodukten drin
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (31 Bilder)
Bistro Baguette Salami (Dr. Oetker)
Das Tiefkühl-Baguette von Dr. Oetker trägt zwar eine Nährwertkennzeichnung, der erhöhte Salzwert wäre aber mit einer Ampel besser und vor allem schneller zu erkennen.
Chili Cheese Nuggets (frostkrone)
Die GDA-Kennzeichnung dieses Produkts berücksichtigt lediglich dessen Kaloriengehalt. Der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren und Salz in den Chili-Cheese-Nuggets wird dabei verschwiegen – zum Beispiel für Menschen mit Bluthochdruck eine wichtige Information.
Tillman's Toasty (Tillman's)
"Don't call it Schnitzel" – mit diesem Slogan bewirbt Tillman's seinen ersten Fleischsnack für den Toaster. Salzig kann "Toasty" aber genannt werden, denn für seinen hohen Salzgehalt würde die eckige "Produktinnovation" einen roten Ampelpunkt bekommen.
GDA-Kennzeichnung auf der Rückseite
Bei der GDA-Kennzeichnung für "Tillman's Toasty" verschwimmen Text, Zahlen und Prozentangaben vor gelbem Hintergrund. Mit einem roten Ampelpunkt wäre die Botschaft "Achtung, hoher Salzgehalt" dagegen klar.
Zwiebelkuchen (Thoks)
Nicht einmal auf Nachfrage hat der Produzent zu diesem Zwiebelkuchen ausführlichen Nähwertangaben geliefert – eine Kennzeichnungspflicht gibt es bisher nicht. Für den angegebenen Fettgehalt bekäme das Produkt aber schon einmal einen roten Ampelpunkt.
Ristorante Pizza Speciale (Dr. Oetker)
Wer eine ganze "Ristorante Pizza Speciale" von Dr. Oetker isst, hat damit schon die empfohlene Tageshöchstmenge an Salz zu sich genommen – der rote Ampelpunkt bei Salz wäre dafür ein deutliches Warnsignal.
Pommes Frites (Dr. Schrödter Feinkost GmbH)
Kartoffelprodukte gehören zu den beliebtesten Tiefkühlwaren der Deutschen. Für Fett und gesättigte Fettsäuren würden die Pommes Frites von ALDI jeweils ein gelbes Signal erhalten. Zucker und Salz liegen im grünen Bereich.
Kennzeichnung auf der Rückseite
Bei dieser Kombination aus GDA-Angaben und dem Nährstoffgehalt pro 100 Gramm dauert es eine Weile, bis sich das Auge orientiert und die entsprechende Information gefunden hat. Eine farbliche Hinterlegung würde das Verständnis erleichtern.
Goldknusperfilets (iglo)
Der Fischkonsum ist weltweit gestiegen. Auch weil Fisch wegen seiner ungesättigten Fettsäuren als gesund gilt. Die Goldknusperfilets von iglo bekommen für ihren Fettgehalt zwar einen gelben Punkt, bei gesättigten Fettsäuren aber ein grünes Ampelsignal. Bei Salz leuchtet es dagegen rot.
Fischstäbchen (iglo)
Iglo-Fischstäbchen enthalten im Vergleich nur halb so viel Salz – die Ampel zeigt bei Salz deshalb Gelb. Beim Vergleich mit den Iglo-Goldknusperfilets wäre mit der Ampel sofort klar: Hier steckt weniger Salz drin.
Nährwertkennzeichnung der Fischstäbchen von iglo
Bei der Nährwertkennzeichnung pro 100 Gramm sind die Angaben zwar transparent, es fehlt aber der Hinweis, ob der jeweilige Wert niedrig, mittel oder hoch ist. Wer nicht über ein entsprechendes Ernährungswissen verfügt, dem fällt es schwer dies zu bewerten.
Kräuterbaguette (Edeka)
Dieses Kräuterbaguett von Edeka ist eine fettige Angelegenheit – vor allem was die gesättigten Fettsäuren angeht.
Eridanous Gyros Reispfanne (COPACK Tiefkühlkost)
Die Eridanous Gyros Reispfanne vom Discounter Lidl hat es in sich: In diesem tiefgekühkten Fertiggericht steckt so viel Salz drin, dass die Ampel auf Rot springen würde, und auch für Fett gäbe es noch einen gelben Ampelpunkt.
Bami Goreng (Frosta)
Seitdem auf der Packung des Bami Goreng von Frosta die Ampel den Nährwertgehalt anzeigt, ist die Nachfrage des Produktes gestiegen. Die Kunden wissen Transparenz also durchaus zu schätzen.
Bami Goreng (apetito)
Das Konkurrenzprodukt von apetito hätte fast durchweg grüne Ampelpunkte und wäre damit ebenfalls für eine ausgewogene Ernährung geeignet, was die vier Nähstoffe angeht – für Hersteller apetito wäre die Ampel also durchaus ein Verkaufsargument.
GDA-Kennzeichnung auf der Rückseite
So zahlenlastig präsentiert sich die GDA-Kennzeichnung auf der Verpackungsrückseite des Bami Goreng von apetito. Eine schnelle Entscheidungshilfe beim Einkauf im Supermarkt sieht anders aus.
Bami Goreng (Eismann)
Auch die Variante des Tiefkühllieferanten Eismann würde die gleichen Ampelfarben wie das Produkt von Konkurrent Frosta erhalten. Eismann beliefert in Deutschland nach eigenen Angaben eine Million Kunden im Jahr. Mut zur Ampel wäre hier lohnenswert!
Hähnchen Geschnetzeltes (Frosta)
Das Hähnchen Geschnetzelte von Frosta erhält einen grünen Punkt für seinen niedrigen Zuckergehalt. Bei allen anderen Nährwerten zeigt die Ampel Gelb.
Hähnchenpfanne (bofrost)
Der Lieferant Bofrost dürfte seine Hähnchen Pfanne dagegen mit zwei grünen Ampelpunkten versehen – die Ampel würde die unterschiedlichen Nährwerte der Produkte auf einen Blick zeigen.
Hähnchen Pfanne "Italia" (apetito)
Der Hersteller apetito gibt auf der Vorderseite der Verpackung lediglich die Kalorien des Produktes an. Dabei würde die Ampelkennzeichnung hier drei grüne Punkte aufführen.
GDA-Kennzeichnung auf der Rückseite
Wie schon beim Bami Goreng geizt Hersteller apetito auch bei der Hähnchen Pfanne Italia auf der Rückseite der Verpackung nicht mit Informationen zum Produkt. Übersichtlicher und verständlicher ginge es aber mit der Ampel.
vivactiv Hähnchen mit Gartengemüse (iglo)
Hier sendet die Ampelkennzeichnung mit dem gelben Punkt ein klares Signal: Der Salzwert liegt nicht mehr im grünen Bereich.
Wok Mango Curry (Frosta)
Ein weiteres Frosta Produkt. Und ein weiteres Produkt, das eine gelbe Kennzeichnung für seinen Salzgehalt erhält.
Gemüse-Ideen Asia Wok Mix (iglo)
Auch das Gemüsegericht von iglo würde mit Ausnahme des mittelmäßigen Salzwertes nur grüne Ampelpunkte bekommen.
Gemüsepfanne asiatische Art (Green Grocer's)
Bei diesem Fertiggericht täuscht die monochrome Kennzeichnung des Herstellers den Verbraucher. Die Ampel sähe für dieses Produkt drei gelbe Punkte vor.
Wildlachs Blattspinat in Butterblätterteig (Frosta)
Lachs gilt aufgrund seiner Omega-3-Fettsäuren als besonders wertvoll für die Ernährung. Allerdings hat das mit Butterblätterteig ummantelte Fertiggericht von Frosta einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und bekommt dafür eine roten Ampelpunkt.
Lachs in Blätterteig (eismann)
Für das Konkurrenzprodukt von Eismann gilt das Gleiche: ein roter Punkt für die gesättigten Fettsäuren.
GDA-Kennzeichnung auf der Rückseite
Hersteller Eismann hat die GDA-Kennzeichnung auf der Rückseite der Verpackung mit vielen Farben unterlegt. Das sieht zwar schön bunt aus, hilft dem Verbraucher aber nicht weiter, denn eine Funktion erfüllen die Farben nicht.
Seelachsfilet in Backteig (Eskimo)
Bei der Ampelkennzeichnung ist die Botschaft der Farben jedoch klar und verständlich: Grün = niedriger Gehalt, Gelb = mittlerer Gehalt, Rot = hoher Gehalt.
GDA-Kennzeichnung auf der Rückseite
Statt zwei schlichten, leicht verständlichen Farbsignalen auf der Vorderseite, auf der Rückseite nur Zahlensalat.
Fettuccine Shrimps (Frosta)
Das Saisongericht von Frosta trägt noch keine Ampel. Dabei würde das Produkt zwei grüne Punkte für seine geringen Fett- und Zuckerwerte erhalten.
Tiefgekühltes im Ampeltets: Die Nährwertkennzeichnung mit den Ampelfarben zeigt, wie viel Salz, Fett und Zucker wirklich in den Produkten steckt. (15. Oktober 2009)
foodwatch-Test: Uran in Mineralwasser
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (25 Bilder)
Im April 2009 noch hoch belastet, jetzt im unkritischen Bereich: Abfüller Griesbacher senkte die Uranbelastung seines "First Class" Mineralwassers nach der foodwatch-Veröffentlichung von 15,6 auf weniger als 0,5 Mikrogramm pro Liter (August 2009).
Auch bei seinem Heilwasser konnte Griesbacher die Uranbelastung senken: immerhin von 20,4 (April 2009) auf 14 Mikrogramm pro Liter. Das wäre für den regelmäßigen Konsum immer noch bedenklich hoch, der Abfüller kündigte jedeoch eine weitere Verbesserung an.
Gift aus der Flasche: Etwa jedes achte Mineralwasser in Deutschland ist kritisch hoch mit dem giftigen Schwermetall belastet. Die Ergebnisse einer foodwatch-Analyse. (18. September 2009)
So salzig können Lebensmittel sein
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (25 Bilder)
WeightWatchers Asiatische Gemüsesuppe (Sonnen Bassermann)
Bei Fett und Zucker ist zwar alles im grünen Bereich, dafür enthält die WeightWatchers Asiatische Gemüsesuppe aber reichlich Salz und damit einen roten Punkt. Gerade bei fettarmen Produkten wird Salz gerne als Geschmacksverstärker eingesetzt.
Corn Flakes (Kellogg's)
Überzuckerte Müslis sind nichts Neues. Was wohl kaum jemand ahnt: Auf 100 Grammm Kellogg's Corn Flakes kommen 1,8 Gramm Salz – so viel wie bei einer Fertigpizza. Dafür gibt es einen roten Ampelpunkt.
Blütenzarte Köllnflocken (Peter Kölln KGaA)
Dabei geht es auch anders – ganz im Gegensatz zu den Corn Flakes von Kellogg's enthalten Haferflocken kaum Salz und Zucker und sind zum Frühstück die deutlich ausgewogenere Alternative.
Schuhbecks Hühnerfrikassee (SGS Geniesser Service GmbH)
Auch Sterneköche müssen salzen, keine Frage. Aber muss es denn gleich soviel sein, dass die Ampel beim Salzgehalt auf Rot springt, Herr Schuhbeck?
Milka Alpenmilch Schokolade (Kraft)
Schokoloade ist eine fettige und süße Angelegenheit. So weit, so klar. Schon überraschender: Auch für den Salzgehalt bekäme die Alpenmilch Schokolade von Milka einen gelben Ampelpunkt.
GDA-Kennzeichnung bei Milka Alpenmilch Schokolade
Während die Ampel den Salzgehalt gut sichtbar macht, wird in der GDA-Kennzeichung der Natriumgehalt angegeben. Dieser Wert muss mit 2,5 multipliziert werden, um auf den Salzgehalt zu kommen – eine Rechnung, für die die Wenigsten im Supermarkt Zeit haben.
Snickers (Mars)
Und auch dieser Schokoriegel kommt nicht ohne Salz aus. Bei Fett, gesättigten Fettsäuren und Zucker zeigt die Ampel Rot, und bei Salz gibt es immerhin noch einen gelben Punkt.
Eridanous Gyros Reispfanne (COPACK Tiefkühlkost)
Wer seinen Salzkonsum reduzieren möchte, sollte bei der Eridanous Gyros Reispfanne aufpassen: In diesem tiefgekühkten Fertiggericht steckt ziemlich viel Salz drin.
Freshvale Sandwich Pute (H. Kemper GmbH)
Und auch beim Freshvale Sandwich Pute springt die Ampel beim Salzgehalt auf Rot. Schuld sind vor allem die Inhaltsstoffe "Formfleischputenbrust" und Mayonnaise.
Bio-Finn-Brötchen (REWE Handelsgruppe)
Brot braucht Salz: Würde der Bäcker darauf verzichten, würde es nicht nur gewöhnungsbedürftig schmecken, sondern auch eine andere Konsistenz haben. Doch es gibt Unterschiede: Vollkornbrot enthält mehr Salz als Weißbrot. Für die Bio-Finn-Brötchen gibt es einen roten Ampelpunkt.
Leicht&Cross Knusperbrot Weizen (Griesson-de Beukelaer)
Das Knäckebrot "Leicht&Cross" ist keineswegs ein Leichtgewicht. Für den Salzgehalt gibt es einen roten Punkt, und außerdem drei gelbe Ampelpunkte für Fett, gesättigte Fettsäuren und Zucker.
Dressing So Leicht Kräuter Cremig (Kraft)
Und auch das vermeintlich "so leichte" Salatdressing von Kraft hat es ganz schön in sich: Neben Zucker gibt es auch für den Salzgehalt einen roten Ampelpunkt. Leichte Kost sieht anders aus.
Dressing So Leicht Kräuter Cremig (Kraft)
Nicht gut sichtbar auf der Vorderseite, sondern versteckt auf der Rückseite hat Hersteller Kraft die Nährwertangaben plaziert. Auch wenn die Tabelle vor Zahlen strotzt, mangelt es vor allem an einem: Übersichtlichkeit.
Linessa Light Bierschinken (H. Kemper GmbH)
Kaum Fett, aber ziemlich viel Salz: Beim Linessa Light Bierschinken steht die Ampel für den Salzgehalt auf Rot. Soll so die Reduktion des Geschmacksträgers Fett ausgeglichen werden?
Heiden mittelscharfer Tafel-Senf (v.d. Heiden Düsseldorfer Senf GmbH)
Mittelscharf, aber bestimmt nicht mittelsalzig: Senf hat es ganz schön in sich. Für 5,3 Gramm Salz auf 100 Gramm gäbe es einen roten Punkt. Die Ampel wäre ein klares Signal.
Ristorante Pizza Speciale (Dr. Oetker)
Pizza Speciale von Dr. Oetker, belegt mit zwei Sorten Salami und Schinken – kein Wunder, dass die Ampel beim Salz auf Rot springen würde. Für Fett und gesättigte Fettsäuren gäbe es jeweils einen gelben Punkt.
Holland-Gouda jung (A&P)
Käse ohne Salz gibt es nicht, aber in manchen Sorten ist der Salzgehalt höher als in anderen. Je reifer der Käse, desto höher der Salzgehalt. Doch auch der junge Gouda ist nicht ohne, wie die Ampel zeigt.
Harzbube Handkäse mit Kümmel (Käserei Loose GmbH)
Doppelt so viel Salz wie im Gouda steckt im Harzbube Handkäse. Der enthält zwar kaum Fett und gesättigte Fettsäuren, ist dafür aber eine ziemlich salzige Angelegenheit.
Pottkieker Pfeffer-Ragout (BUSS GmbH)
Beim Pfeffer-Ragout scheint der Hersteller kräftig nachgewürzt zu haben – und zwar vor allem mit Salz. Eine deftige Mahlzeit, wie die Ampel sofort erkennen lässt.
FarmerSchinken Virginia (Herta)
Auch wenn es für Fett, gesättigte Fettsäuren und Zucker grüne Punkte gibt, sieht die Ampel beim Salzgehalt für den FarmerSchinken Virginia von Herta rot.
GDA-Kennzeichnung beim FarmerSchinken Virginia
In der Nährwerttabelle auf der Verpackung ist der Salzgehalt nicht angegeben – nur der Natriumwert in der unteren Spalte.
King's Crown Junge Erbsen mit Möhrchen (C. Oostrom's Conservenfabrieken B.V.)
Wer denkt, in der Erbensdose würden sich nur Erbsen und Wasser befinden, der irrt. Auch Zucker und Salz wurden schon hinzugegeben. Beim Salz gibt es dafür sogar einen gelben Ampelpunkt.
Ofterdinger Feinschmecker-Salat (Bon Fraiche GmbH)
Nichts für feine Geschmacksnerven: der Salzgehalt im Ofterdinger Feinschmecker-Salat von Bon Fraiche. Mit 1,9 Gramm Salz auf 100 Gramm ist der nämlich eine ziemlich würzige Angelegenheit.
finesse Kräuter-Cremesuppe (BUSS GmbH)
Nachsalzen nicht mehr nötig: Die finesse Kräuter-Cremesuppe enthält schon von Haus aus viel Salz. Mit der Ampelkennzeichnung würde das auch jedem Verbraucher im Supermarkt sofort auffallen.
Thai Chef Ente (Thai President Foods Public Company Limited)
Auch wenn es so aussieht: Nach Ente sucht man in der Instant Nudelsuppe "Thai Chef Ente" vergeblich. Für den Geschmack sorgen Geschmacksverstärker. Und Salz. Ziemlich viel Salz sogar. Jetzt mitmachen für die Einführung der Ampelkennzeichnung!
Versalzen: Die Ampelkennzeichnung zeigt, wie viel Salz in vielen Produkten steckt. So manche Überraschung ist dabei... (10. August 2009)
Goldener Windbeutel 2009: Der Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres geht an Actimel von Danone – Bilder von der "Preisverleihung" in München (20. März 2009). Zur Fotostrecke auf abgespeist.de
Burgerbewegung
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (5 Bilder)
Fütterung mit Gen-Soja
Bislang werden die Burgerkühe von McDonald’s mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert. Damit sich das ändert, hatte foodwatch im April 2004 die Mitmach-Aktion Burgerbewegung gestartet.
20.000 Unterschriften gegen Gentechnik
Insgesamt 20.000 Menschen haben McDonald’s bislang aufgefordert, Hamburger ohne Gentechnik anzubieten.
Online mitmachen: www.burgerbewegung.de
Mehr als 13.300 Mitmacher haben online unter www.burgerbewegung.de einen Protestbrief abgeschickt.
Unterschriftenliste, Postkarten, Faxe
Zusätzlich kamen 6.800 weitere Unterschriften über Listen, Postkarten und Faxe im foodwatch-Büro an.
Paket mit 6.800 Unterschriften
Diese Unterschriften hat foodwatch jetzt in einem großen Paket an Bane Knezevic, den Vorstandsvorsitzenden von McDonald's Deutschland, geschickt.
Gentechnik bei McDonald's: foodwatch übergibt Tausende von Protestunterschriften aus der Aktion Burgerbewegung. (11. Juli 2008)
Tiermehlschmuggel
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (15 Bilder)
Tierkörperbeseitigungsanlage in Hardheim
Die Recherche beginnt in Hardheim, Baden-Württemberg, 17.04.2008: Mit Tiermehl beladen verlässt ein Silofahrzeug der Firma H. J. Schmidt Mineraltechnik Neuwied das Gelände der Tierkörperbeseitungsanlage Hardheim.
Umladen in Container
Höpfingen (Baden-Württemberg): Das Tiermehl wird in einen Container verladen.
Unterwegs nach Frankfurt
Von Baden-Württemberg bringt ein LKW den Container nach Frankfurt am Main.
Ankunft am Frankurter Hafen
Der Container mit der Nummer XINU 129968 (5) kommt auf dem Frankfurter Hafen an.
Umladen auf das Schiff
Frankfurter Hafen, 18.04.2008: Der Container wird auf die "MS Eternity" verladen. Offiziell enthält der Container laut Zollpapier "mineralisches oder chemisches
Düngemittel" (siehe PDF unter "Dokumente & Links"). Der Versender ist die "Substrade von Schönfels GmbH" aus Fehmarn.
Per Schiff nach Antwerpen (Belgien)
Die "MS Eternity" bringt den angeblichen "Mineraldünger" von Frankfurt nach Antwerpen.
Umladen in Antwerpen
Antwerpen, 22.05.2008: Am Terminal 1742 in Antwerpen wird der Container auf das Überseeschiff "Hanjin Rio de Janeiro" verladen. Ziel: Der Futtermittelhersteller "Allgreen Nutrition Pte Ltd" in Singapur, ein Zwischenhändler.
Frachtbrief: "Animal Feed"
Im Frachtbrief ist die Container-Ladung eindeutig ausgezeichnet als "Animal Feed" (Futter für Nutztiere).
Über Singapur nach Malaysia
Von Antwerpen geht es nach Singapur, von Singapur nach Georgetown/Penang in Malaysia. Unterwegs - vermutlich in Singapur - wird aus dem Düngemittel laut neuem Frachtbrief plötzlich Tierfutter.
Ankunft im Hafen von Malaysia als Tierfutter
Georgetown/Penang, Malaysia, 22.05.2008: Mit dem Schiff "Nawata Bhum" kommt der Container in Malaysia an - jetzt offiziell als Tierfutter.
Abladen
Der Container wird abgeladen...
In Georgetown/Penang, Malaysia
... und dann auf diesem Platz abgestellt.
Empfänger des Tiermehls: Die Firma NWA
Laut Frachtbrief ist die "New Wa Express Sdn. BHD" (NWA) Spediteur der Ware. Tatsächlich geht das Tiermehl an die NWA selbst.
Gewerbegebiet "Bukit Minyak"
Penang, 27.05.2008: Das Lagerhaus, in dem die NWA Tiermehl lagert, steht in diesem Gewerbegebiet - ohne Firmenschild.
Lagerhalle mit Tiermehl
In der Lagerhalle der NWA: Riesige Hügel von Tiermehl. Arbeiter füllen das Tiermehl in 25-Kilogramm-Plastiksäcke. LKW-Fahrer, die das Lagerhaus mit Tiermehl verlassen, geben an, Farmen zu beliefern.
Illegale Exporte: Bis nach Malaysia verfolgen foodwatch-Rechercheure den verbotenen Handel mit BSE-riskantem Tiermehl. (30. Mai 2008)
Hamburger ohne Gentechnik – Aktion mit Tobias Schlegl
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (16 Bilder)
Protest gegen McDonald's: Bei der Hamburger-Produktion setzt die Fastfood-Kette gentechnisch veränderte Futtermittel ein. Weil das den Kunden nicht einmal gesagt wird, protestiert foodwatch – gemeinsam mit TV-Moderator Tobias Schlegl. (4. September 2007)
Weitere Fotostrecken
Schöngerechnet: Rechentricks und haarsträubende Prozentangaben auf Verpackungen – klare Fälle von Etikettenschwindel. (15. Dezember 2009) Zur Fotostrecke
Light-Produkte, die schwer im Magen liegen: Der Ampeltest zeigt, wie gehaltvoll auch angeblich leichte Produkte sein können. (23. Januar 2009) Zur Fotostrecke
Erfolge 2008: Der Startschuss zur Kampagne gegen Etikettenschwindel – und mehr. Das Jahr 2008 in Bildern. (14. Januar 2009) Zur Fotostrecke
Nährwert-Überraschungen bei Saucen: Soviel Salz oder Zucker enthalten Ketchups, Grill- und Salatsaucen wirklich. (16. September 2009) Zur Fotostrecke
Fit oder fett?: Der Ampeltest zeigt, dass es manche "Fitness"- oder "Wellness"-Produkte ganz schön in sich haben. (25. Mai 2008) Zur Fotostrecke
Rote Karte für Kinderlebensmittel: Mit der Ampelkennzeichnung wird klar, wie fettig und zuckrig viele Kinderprodukte sind. (23. Mai 2008) Zur Fotostrecke
2007 in Bildern: Gammelfleisch, Tiermehl-Schmuggel, Acrylamid – Rückblick auf ein turbulentes foodwatch-Jahr. (22. Januar 2008) Zur Fotostrecke
Die Sojalieferung: foodwatch zeigt, dass es geht – und bringt McDonald's symbolisch säckeweise gentechnikfreies Tierfutter vorbei. (12. Juli 2007) Zur Fotostrecke
Auftakt zur Burgerbewegung: Die erste foodwatch-Aktion gegen den heimlichen Gentechnik-Einsatz bei McDonald's in Berlin. (30. April 2007) Zur Fotostrecke
Aktion vor dem Bundesrat: Unter dem Motto "Nichts wissen, alles essen?" protestiert foodwatch für ein wirkungsvolles Verbraucherinformationsgesetz. (22. September 2006) Zur Fotostrecke
|
 |