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We Feed the World![]() 26.07.2006 Weil die dadurch entstehenden Kosten nicht in die Preise der Herstellung eingehen, können die Lebensmittel immer noch billiger werden. Gleichzeitig bleibt der Geschmack auf der Strecke, wenn etwa fades Einheitsgemüse für lange Transportwege und Haltbarkeit gezüchtet wurde, nicht aber für den Genuss. Das Desaster ist menschengemacht. Die großen Nahrungsmittelkonzerne und die mit sinnlosen Subventionen geförderte Landwirtschaft verursachen sowohl Überproduktion als auch Hunger. Weil die Überschüsse zu Dumpingpreisen auf die Märkte der Dritten Welt geworfen werden, wird vor Ort die kleinbäuerliche Landwirtschaft zerstört und dadurch Armut erzeugt. Um dieses System zu ändern, bedarf es einer Agrarpolitik, die die Landwirte dazu zwingt, für die Grundwasserverschmutzung durch Dünger und Pflanzenschutzmittel zu zahlen. Statt mit Landwirtschaftsidyllen in die Irre zu führen, bedarf es außerdem klarer, verständlicher Verbraucherinformationen über die Herstellungsweise der Nahrungsmittel. Die Agrar- und Nahrungsindustrie wehrt sich dagegen. Eine "Politik des Einzelnen mit dem Einkaufskorb" reicht nicht aus. Gegen diese geballte Macht können Verbraucher nur etwas ausrichten, wenn sie sich zusammenschließen. Tipp: Anfang November 2006 erscheint der Film auf DVD bei der Universum Film GmbH. We Feed the World - Was uns das Essen wirklich kostetDas Buch zum Film |
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