Werbung von Spendern und Förderern
06.10.2008
foodwatch nimmt kein Geld vom Staat und ist somit als gemeinnützige Organisation auf Spenden und Förderbeiträge angewiesen. Doch Fördermitglieder und Spender kommen in der Regel nicht von allein, sondern müssen geworben werden.
Die Zahl der Förderer ist nicht nur wichtig, um die Arbeit von foodwatch zu finanzieren. Sondern auch um zu dokumentieren, dass foodwatch keine Einzelmeinung vertritt und um Einfluss auf die politische Willensbildung nehmen zu können. Untersuchungen belegen, dass nur rund zehn Prozent der Förderer von Mitgliedsorganisationen spontan Mitglied werden. Die anderen 90 Prozent muss man fragen beziehungsweise werben. Deshalb tritt foodwatch auf unterschiedliche Weise an potenzielle Unterstützer heran und bemüht sich, seinen Spender- und Unterstützerkreis auf verschiedenen Wegen zu vergrößern. Telemarketingfoodwatch tritt mit Interessenten, die ihr Einverständnis dafür gegeben haben, telefonisch in Kontakt. In diesen Telefongesprächen informieren wir über die Organisation und über aktuelle Kampagnen. Wenn der Gesprächspartner die Ziele von foodwatch teilt, fragen wir ihn, ob er sich eine Unterstützung als registrierter Förderer vorstellen kann. Förderer, die die Mitgliedschaft bei foodwatch gekündigt haben, fragen wir innerhalb der ersten sechs Monate nach erfolgter Kündigung telefonisch nach den Gründen. Wenn sich während des Gespräches herausstellt, dass der Gesprächspartner immer noch mit den politischen Zielen von foodwatch übereinstimmt, fragen wir ihn, ob er sich eine Wiederaufnahme der Förderschaft vorstellen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, sehen wir von einer weiteren Kontaktaufnahme ab. Mit Personen, die sich vor dem 6. März 2008 an Protestaktionen beteiligt haben, tritt foodwatch ausnahmsweise auch ohne ihre ausdrückliche Einwilligung in telefonischen Kontakt. Denn vor diesem Zeitpunkt hatten die Teilnehmer von Protestaktionen noch nicht die Möglichkeit, ihr Einverständnis zu erklären. Nachdem wir mit dem überwiegenden Teil dieses Personenkreises bereits erfreuliche Gespräche geführt haben, gehen wir davon aus, dass sie mit diesem Weg der Kontaktpflege einverstanden sind. Newsletter / E-Mailingfoodwatch informiert Interessenten, die dafür ihr Einverständnis gegeben haben, in unregelmäßigen Abständen durch den elektronischen foodwatch-Newsletter über aktuelle Kampagnen und Entwicklungen auf dem Lebensmittelsektor und erinnert von Zeit zu Zeit an die Möglichkeit, foodwatch als registrierte/r Förderer/in zu unterstützen. Opt-in / Opt-outTeilnehmer von Protestaktionen im Internet fragen wir, ob Sie damit einverstanden sind, per E-Mail, per Post oder telefonisch kontaktiert zu werden. Dies machen wir per voreingestelltem Häkchen, dem so genannten Opt-Out-Verfahren. Sollte der Teilnehmer damit nicht einverstanden sein, so kann er das Häkchen problemlos entfernen. Wir haben uns für diesen Weg entschieden, weil wir davon ausgehen, dass Menschen, die an unseren Protestaktionen teilnehmen, grundsätzlich mit unseren Zielen - oder zumindest mit einem Teil unserer Ziele - übereinstimmen und aus diesem Grund auch Interesse daran haben, über den Verlauf der jeweiligen Protestaktionen und über foodwatch allgemein auf dem Laufenden gehalten zu werden. Weil wir dies für den Normalfall halten, haben wir die Häkchen voreingestellt.
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