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Hintergrund: EU-Subventionen

EU: Milliardengrab und Sicherheitsrisiko


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Wir Verbraucher, so wird uns weisgemacht, profitierten von diesem System. Eine Lüge, eine bequeme Unwahrheit, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Denn in Wirklichkeit verhält es sich umgekehrt: Die Europäische Union schützt ihre Bauern - und nicht uns, die Verbraucher. Im Gegenteil, das System der Subventionen macht unsere Nahrung teurer. Jeden europäischen Verbraucherhaushalt kostet dieses System mehrere 100 Euro im Jahr. Ein versteckter Zwangsbeitrag für einen ökonomischen Irrsinn, der durch keine marktwirtschaftliche Vernunft begründbar ist.

Zucker: Luxuspreise für Europas Bauern

Die Zuckerrübe ist eines von vielen Beispielen, um dieses verrückte System zu erklären. Zucker wird in Europa überwiegend gewonnen, indem Zuckerrüben raffiniert werden. Die Nahrungsmittelindustrie ist zwingend von diesem Rohstoff abhängig - Saft, Süßigkeiten, Milchprodukte, Limonaden, Schokoladen und Gebäck brauchen ihn. Wenn beispielsweise ein europäischer Süßigkeitenhersteller Zucker einkaufen will, sollte er dies auf dem Weltmarkt tun können. Doch das darf er nicht. Der preisgünstigere Zucker aus der Dritten Welt wird durch das europäische Zuckerkartell vom europäischen Markt ferngehalten. Kein Zutritt für den viel billigeren Rohrzucker aus den Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien. Der EU-Zucker ist dagegen nur zu Preisen zu haben, die weit über denen des Weltmarktes liegen. Abgeschottet vor internationaler Konkurrenz kann das Kartell der Zuckerindustrie, die Preise, die es den Rübenbauern zahlt, hoch halten. Sie liegen mit 48 Euro pro Dezitonne (100 Kilogramm) weit über dem Weltmarktpreis von 12 bis 18 Euro. Europas Rübenanbauer dürfen darauf vertrauen, dass sie ihre Produkte zu Luxuspreisen verkaufen können. Die gemeinsame Marktordnung für Zucker schützt sie. Die entsprechende Verordnung trägt die Nummer 1260/2001 und wird von der Zuckerlobby verteidigt wie ein Gral. Lesen Sie weiter »


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