Hintergrund: EU-Subventionen
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EU: Milliardengrab und Sicherheitsrisiko
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Im Klartext: Je mehr hergestellt wurde, desto mehr
Geld floss den Bauern und ihren Betrieben zu. Aus den Kassen der Europäischen
Gemeinschaft und der Mitgliedsstaaten strömten wie in einem nie versiegenden
Strom Gelder für die Landwirte. So wurden diese motiviert, noch mehr
Kartoffeln, noch mehr Milch und noch mehr Zucker und Fleisch zu produzieren - immer mehr und immer schneller, mit immer weniger Arbeitskräften und immer
besserer Technologie. Garantiert wurde ihnen, dass ihre Produkte auch
abgenommen werden.
Täglich 2 Dollar Subvention pro Kuh
Die EU-Agrarsubventionen haben mittlerweile eine
groteske Größenordnung erreicht. Jede Kuh in der Europäischen Union wird mit
zwei US-Dollar pro Tag subventioniert. Das hat die Welthandelsorganisation WTO
berechnet. Zwei Dollar - täglich! Das ist mehr, als die meisten Menschen in
Afrika oder Asien pro Tag zum Leben haben. Alle Industrieländer zusammen lassen
sich den Schutz ihrer Landwirtschaft jährlich rund 350 Milliarden Dollar kosten,
und das gegen jede marktwirtschaftliche Vernunft. In der Summe ist das mehr,
als die 50 ärmsten Länder der Welt zusammen als Bruttosozialprodukt
erwirtschaften. Oder anders ausgedrückt: Es entspricht der vierfachen Summe die
weltweit jedes Jahr als Entwicklungshilfe für die Dritte Welt bereitgestellt
wird. Lesen Sie weiter »
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