Hintergrund: EU-Subventionen
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EU: Milliardengrab und Sicherheitsrisiko
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23.04.2008
Das EU-Agrarsystem plündert die Verbraucher aus, verschmutzt die Umwelt und vernichtet Existenzen in der Dritten Welt - und ist damit auch ein Sicherheitsrisiko.
(Auszüge aus Thilo Bodes Buch "Abgespeist - Wie wir beim Essen betrogen werden und was wir dagegen tun können." S.-Fischer-Verlag, 14,90 Euro)
Die Vereinten Nationen schreiben in ihrem "Bericht
über die menschliche Entwicklung" 2005: "Nichts verdeutlicht die perverse Logik
der Agrarsubventionen besser als die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen
Union - ein System, das die Produzenten mit 43 Milliarden Euro Unterstützung
überhäuft."
Die verhängnisvolle Entwicklung nahm ihren Anfang
1957. Mit dem Vertrag von Rom beschloss die neu gegründete Europäische
Wirtschaftsgemeinschaft, der Vorläufer der heutigen Europäischen Union, die
gemeinsame Agrarpolitik. Den Kern der gemeinsamen Agrarpolitik bildeten und
bilden die Subventionen. Wer über Landwirtschaft in Europa spricht, spricht
über Subventionen, weniger über gutes Fleisch, frisches Obst und Gemüse: Die
Subventionen halfen zunächst auch sehr effektiv, die landwirtschaftliche
Produktion anzukurbeln. Dann jedoch machte der gemeinsame Markt mit grellen Worten
wie "Butterberg" und "Milchsee" von sich reden: Die Finanzhilfen führten
geradewegs in die Überproduktion - weil die Subventionen an die Höhe der
Produktion gekoppelt waren. Lesen Sie weiter »
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