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Beispiel Acrylamid

Acrylamid in Lebkuchen: Keine Namen vor Januar




Acrylamid in Lebkuchen: Keine Namen vor Januar

05.12.2008

Welche Lebkuchen und Spekulatius hoch mit Acrylamid belastet sind, könne man - wenn überhaupt - leider erst im Januar mitteilen, so das Bundsamt für Verbraucherschutz. Also erst nach Weihnachten, wenn das Thema schon "gegessen" ist.

 

Stärkehaltige Produkte wie Spekulatius, Lebkuchen und Kartoffelchips können das krebsverdächtige Acrylamid enthalten. Herstellern und Behörden liegen Tausende von Messergebnissen vor. foodwatch fordert, dass diese veröffentlicht werden. Bislang vergeblich. Nur bei Veröffentlichung kann der Verbraucher aber entscheiden, welche Lebkuchen er zum Adventstee kauft und welche besser nicht. foodwatch hat daher das BVL auf der Grundlage des VIG um Übersendung der Messergebnisse unter Nennung der jeweiligen Herstellermarken gebeten. Eine seitenlange Liste mit anonymisierten Messergebnissen hat foodwatch vom BVL bekommen. Auf die dazugehörigen Angaben über Hersteller- und Produktnamen wartet foodwatch dagegen seit über zwei Monaten. Es müssten dafür erst die betroffenen Firmen angehört werden, teilt das BVL mit. Und in einem weiteren Schreiben lässt das BVL dann sogar wissen:

"Somit ist mit einer Herausgabe der Daten an den foodwatch e.V. erst frühestens im Januar 2009 zu rechnen.“ 

Damit ist "sichergestellt“, dass die Verbraucher auch in der diesjährigen Adventszeit über den Acrylamidgehalt von Weihnachtsgebäck im Unklaren gelassen werden. 

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