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Die Hungermacher im globalen Rohstoff-Kasino![]() 18.10.2011 Das ist das Problem:Wird Essen teurer, entsteht Hunger. Finanzmarktspekulationen mit Nahrungsmitteln sind daher unverantwortlich: Durch Wetten auf die Preisentwicklung von Agrar-Rohstoffen wie Mais oder Weizen treiben Investmentbanken die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe. Sie sind mitschuldig an der Hungerkrise der Welt. Ein Problem, das uns alle angeht: Für die Zockerei im globalen Rohstoff-Kasino setzen Banken Geld ein, das wir in Lebensversicherungen oder Pensionsfonds investieren. Die Zusammenhänge hat foodwatch in dem Report „Die Hungermacher – Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. auf Kosten der Ärmsten mit Nahrung spekulieren“ aufgezeigt. Das ist der Stand:Die internationale Politik schaut dem Treiben der Investmentbanken hilflos zu. Es gibt bislang keine effektive Regulierung der Spekulation mit Nahrungsmitteln. Die Banken haben alles Interesse daran, den Status quo zu erhalten: Sie profitieren durch Gebühren immer und ohne jedes Risiko von der Spekulation mit Nahrung, unabhängig davon, wie sich die Preise entwickeln und ob ihre Kunden mit den Papieren Gewinn oder Verlust machen. Das Risiko tragen die Anleger – und die Ärmsten der Armen, wenn sie sich angesichts der Preissprünge Lebensmittel nicht mehr leisten können. Das fordert foodwatch:foodwatch hat die europäische Politik aufgefordert, folgende Regulierungsmaßnahmen durchzusetzen:
Mit einer E-Mail-Aktion richtet sich foodwatch außerdem an Josef Ackermann, der als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank nicht nur Chef einer der größten Investmentbanken der Welt ist, sondern dem als Präsident des Weltbankenverbandes IIF und damit obersten Lobbyist der Finanzwirtschaft eine zentrale Rolle zukommt. Unsere Forderungen: Die Deutsche Bank soll mit gutem Beispiel voran gehen und aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen. Und die Bankenlobby soll sich effektiver staatlicher Regulierung nicht länger widersetzen, sondern aktiv Regulierungen unterstützen, um den schädlichen Einfluss von Nahrungsmittelspekulationen zu verhindern. Unterzeichnen Sie jetzt! E-Mail-Aktion
HÄNDE WEG VOM ACKER, MANN – für den Stopp von Nahrungsmittel-Spekulation: Unterzeichnen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion an Josef Ackermann!
Spekulieren auf Kosten der ÄrmstenDie Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt Nahrungsmittelpreise in die Höhe. Investmentbanken wie die Deutsche Bank und Goldman Sachs sowie Versicherungen und Pensionsfonds machen sich dadurch mitschuldig an Hungersnöten in den ärmsten Ländern der Welt. Sie investieren Geld, das Menschen für ihre Altervorsorge sparen oder für gemeinnützige Zwecke stiften, in Wetten auf die Preise für Mais, Weizen und andere Nahrungsmittel. Zu diesen Ergebnissen kommt der Report „Die Hungermacher“. mehr »
84 Prozent lehnen Spekulation mit Lebensmitteln abDass Deutsche Bank und Co. mit Agrar-Rohstoffen spekulieren, halten 84 Prozent der Bundesbürger für „nicht akzeptabel“. 66 Prozent erwarten, dass Banken aus diesen Geschäften aussteigen. So das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage. Gegenüber foodwatch erklärte die Deutsche Bank, der Vorstand wolle bis Ende Januar über den Ausstieg entscheiden. mehr »
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