
Hamburg |
26.11.2009
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Hamburg hat im Jahr 2009 das Wasser in allen Hamburger Wasserwerken auf Uran untersucht und 98 aktuelle Messwerte an foodwatch übermittelt. Sie liegen deutlich unterhalb von 2 Mikrogramm Uran pro Liter. Damit ist die Belastung des Hamburger Trinkwassers mit Uran wie auch schon 2008 sehr gering.
Im Jahr 2008 hatte foodwatch aus Hamburg 38 Uran-Messergebnisse erhalten. Zwischen 1996 und 2007 waren in zwei der 19 Hamburger Wasserwerke, den beiden Wasserwerken Curslack und Stellingen, 38 Wasserproben gezogen und auf die Belastung mit Radionukliden getestet worden. Weitere Wasserwerke wurden nicht beprobt. Die übermittelten Daten zu Radionukliden hat foodwatch in Urankonzentration umgerechnet. Die 38 Proben ergaben eine Belastung unterhalb von 0,1 Mikrogramm und hatte damit durchweg Säuglingsqualität.
Erst mit einem Uran-Grenzwert von 2 Mikrogramm pro Liter würden auch Kinder wirksam vor Gesundheitsschäden geschützt – unterstützen Sie die Forderung von foodwatch nach einem Grenzwert für Trink- und Mineralwasser, der auch die Schwächsten berücksichtigt!