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E-Mail-Aktion

Fordern Sie sichere Grenzwerte für Uran im Wasser!



Fordern Sie sichere Grenzwerte für Uran im Wasser!

Seit dem 1. November 2011 gilt endlich ein Grenzwert für Uran im Trinkwasser. Versprochen hatte ihn die Regierung bereits im Sommer 2008, nachdem foodwatch erstmals Tausende von Messdaten mit teils hoher Belastung veröffentlicht hatte. Nur: Die gesetzliche Höchstgrenze ist so hoch angesetzt, dass Säuglinge und Kleinkinder nicht ausreichend geschützt werden. Für Mineralwasser gibt es zudem immer noch kein Uran-Limit. Helfen Sie uns, weiter Druck zu machen: Fordern Sie sichere Höchstwerte, die auch kleine Kinder schützen, bei Trink- wie auch bei Mineralwasser!

 

Uran ist ein giftiges Schwermetall und greift vor allem Niere, Leber sowie Knochen an. foodwatch fordert Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auf: Legen Sie die Höchstwerte für Uran in Mineral- und Trinkwasser bei 2 Mikrogramm pro Liter fest, verpflichten Sie die Mineralwasserabfüller und Trinkwasserversorger, über den Urangehalt zu informieren! Diese Forderungen von foodwatch kann jeder Bürger unterstützen: Füllen Sie einfach das unten stehende Formular aus und schreiben Sie direkt an Ilse Aigner und Daniel Bahr! Und empfehlen Sie die Aktion nach dem Mitmachen weiter: Aktion weiterempfehlen »

foodwatch hat die Mitmach-Aktion am 08.01.2008 gestartet.

Bisher haben 26166 Bürger bei der Aktion mitgemacht.


Mitmach-Aktion
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Ja, bitte halten Sie mich über Ihre Aktivitäten auf dem Laufenden und informieren Sie mich per Newsletter, telefonisch oder per Post.

Die Mitmach-E-Mail sowie Ihr Name, Ihre Anschrift und eventuell Ihr Kommentar werden an die Adressaten und als Kopie an foodwatch verschickt. foodwatch nutzt Ihre Daten nur mit Ihrer Einwilligung zu weiteren Zwecken. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die bei foodwatch über Sie gespeicherten Daten zu erfragen, korrigieren oder löschen zu lassen. Die ins Formular eingegebenen Daten werden verschlüsselt übertragen (Datenschutzerklärung).

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E-Mail

Sehr geehrter Herr Minister Bahr, sehr geehrte Frau Ministerin Aigner,

Trinkwasser und Mineralwässer können mit dem radioaktiven Schwermetall Uran belastet sein. Uran kann auf Grund seiner chemischen Giftigkeit vor allem zur Schädigung der Nieren führen. Säuglinge und Kleinkinder nehmen bezogen auf ihr Körpergewicht mehr Uran auf als Erwachsene und sind deshalb besonders gefährdet. Gleichwohl gibt es bis heute keine verbindliche Höchstgrenze für die Urankonzentration in Mineralwässern. Mineralwasserabfüller sind nicht verpflichtet, den Urangehalt auf dem Etikett anzugeben.

Der Höchstwert von 10 Mikrogramm pro Liter für Trinkwasser, der mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung nun seit dem 1. November 2011gilt, ist so hoch angesetzt, dass Säuglinge und Kleinkinder nicht ausreichend geschützt werden. Eine wissenschaftliche Stellungnahme der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA von Ende März 2009 zeigt, dass auch deutlich niedrigere Urankonzentrationen für Säuglinge und Kleinkinder mit gesundheitlichen Risiken verbunden sind.

Als Bundesgesundheitsminister sind Sie, sehr geehrter Herr Bahr, für die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Trinkwassers verantwortlich. Als Bundesverbraucherministerin müssen Sie, sehr geehrte Frau Aigner, die Unbedenklichkeit von Mineralwässern sicherstellen. Deshalb fordern wir Sie auf, folgende Maßnahmen zu ergreifen:

Sehr geehrter Minister Bahr, sehr geehrte Ministerin Aigner,

schützen Sie die Verbraucher vor einer giftigen Substanz in einem so wichtigen Lebensmittel wie Wasser. Der Schutz der Verbraucher muss Ihnen wichtiger sein als wirtschaftliche Interessen von Wasserversorgungsunternehmen oder Mineralwasserabfüllern. Werden Sie jetzt tätig!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Name (wird automatisch eingesetzt)



Hinweis

Ursprünglich hatte foodwatch einen Grenzwert von zehn Mikrogramm pro Liter gefordert, wie ihn auch das Umweltbundesamt empfahl. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen nun jedoch, dass für Säuglinge und Kleinkinder noch bei deutlich niedrigeren Urankonzentrationen gesundheitliche Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Gesundheitsvorsorge muss sich aber an den Schwächsten orientieren, an Säuglingen und Kleinkindern. Deshalb hat foodwatch seine Forderung dem Stand der Wissenschaft angepasst und spricht sich nunmehr für einen Grenzwert von zwei Mikrogramm Uran pro Liter aus. Diese Forderung spiegelt sich seit dem 18. Mai 2009 auch im Text der Mitmach-Aktion wieder. Bis zur Umstellung des Textes hatten sich 8481 Mitmacher an der Aktion beteiligt.