
Fragen und Antworten |
18.05.2009
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Der Uranwert von Wasser kann mit verschiedenen Mitteln verringert werden. Um das toxische Schwermetall aus dem Trinkwasser zu ziehen, setzen wenige Wasserwerke in Deutschland bereits sogenannte chemische Filter bzw. Ionenaustauscher ein. Ein solches Verfahren wird im Wasserwerk Leutewitz in Sachsen angewendet, ein weiteres in der Wasserförderanlage im bayerischen Markt Hirschaid. Das Filtern kostet nach Angaben der Betreiber wenige Cent pro 1000 Liter Wasser und senkt den Urangehalt auf ein absolutes Minimum.
Bei Mineralwasser ist dagegen eine chemische Behandlung verboten. Das regelt die Mineral- und Tafelwasserverordnung. Hersteller können jedoch den Urangehalt senken, indem sie höher belastetes Wasser mit weniger belastetem Wasser mischen. Dies ist etwas bei Wasserabfüllern in Baden-Württemberg schon heute Praxis, wo aufgrund der geologischen Bedingungen das Trink- und Mineralwasser natürlich höhere Uranwerte aufweist. Einige Hersteller teilten foodwatch mit, dass bei ihnen im Zuge der Enteisung auch der Urangehalt reduziert würde.