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Burgerbewegung: Aktion für mehr Wahlfreiheit![]() 20.12.2010 McDonald’s Deutschland lässt nach eigenen Angaben pro Jahr 48.000 Tonnen Rindfleisch zu Burgern verarbeiten. 90 Prozent davon sollen aus einem von etwa 100.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland stammen (Zahlen für 2009). Die Tiere bekommen neben Gras oder Heu auch die tägliche Ration so genanntes Milchleistungsfutter zu fressen. Dieses enthält acht bis zehn Prozent Soja, wovon ein großer Teil gentechnisch verändert ist. Kunden erfahren vom Gentechnik-Einsatz nichtsSeit dem 18. April 2004 muss Gentechnik in Lebens- und Futtermitteln gekennzeichnet werden. Das heißt: Die Landwirte wissen, was sie an die Tiere verfüttern. Doch eine Kennzeichnungspflicht für tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Eier gibt es nicht – auch dann nicht, wenn die Tiere ihr Leben lang Gentechnikfutter gefressen haben. So erfahren Sie als Kunde beim Einkauf nicht, wo 80 Prozent aller gentechnisch veränderten Agrarpflanzen landen: in den Futtertrögen. Statt Wahlfreiheit herrscht also Zwang zur indirekten, unwissentlichen Unterstützung von Gentechnik in der Landwirtschaft.
Protest-Aktion im November 2007
Keine Hamburger ohne Gentechnik bei McDonald’sBei McDonald’s weiß man, dass die Mehrheit der Verbraucher Gentechnik bei der Lebensmittelproduktion ablehnt. Bei Rind- und Schweinefleisch sei eine nachhaltige Versorgung mit Tierfutter ohne gentechnisch veränderte Pflanzen jedoch nicht möglich, heißt es seitens des Konzerns. Und genau das stimmt nicht! Der Weltmarkt bietet ausreichend gentechnikfreies Soja an. Ein entsprechendes Lieferangebot einer brasilianischen Firma für die von McDonald’s Deutschland benötigten Mengen liegt foodwatch vor. McDonald’s kann von seinen Fleischlieferanten den sofortigen Einsatz von gentechnisch unverändertem Soja verlangen. Für einen Hamburger würde dies Mehrkosten von nur 1,4 Cent bedeuten.
"Burgerballett" – Aktion im November 2007
Jetzt handeln: E-Mail-AktionMcDonald’s bewirtet täglich rund 2,5 Millionen Gäste in Deutschland. Die Wünsche dieser Gäste, so betont McDonald’s, seien entscheidend. Der Konzern muss handeln. Bringen Sie McDonald’s auf Trab! Teilen Sie McDonald’s mit, dass nur Futtermittel ohne gentechnisch veränderte Pflanzen auch Burger ohne Gentechnik ergeben. Unterstützen Sie unsere E-Mail-Aktion!
Mitmachen: Für Hamburger ohne Gentechnik!Unterstützen Sie die Burgerbewegung von foodwatch: Fordern Sie McDonald’s auf, Hamburger ohne Gentechnik anzubieten! mehr »
72.000 Bürger für Burger ohne GentechnikDiese Lieferung hat es in sich: foodwatch hat McDonald's Unterschriften von 72.000 Bürgern übersandt, die Hamburger ohne Gentechnik fordern. Insgesamt haben sich seit Start der foodwatch-Aktion bereits 95.000 Verbraucher der Forderung angeschlossen – eine echte Burgerbewegung! mehr »
foodwatch liefert gentechnikfreies Soja an McDonald'sKeine Ausreden mehr: foodwatch-Aktivisten haben McDonald's gentechnikfreie Futtermittel für die Burger-Kühe geliefert – und das Angebot einer Firma, die ausreichend gentechnikfreies Soja für die gesamte Burger-Produktion liefern könnte. Gentechnikfreie Burger sind möglich! mehr »
Gegen Hamburger mit Gentechnik - jetzt verlinkenIhre Internetseite bei foodwatch: Wer das Banner für die Burgerbewegung schaltet, wird von foodwatch als Unterstützer verlinkt. Die Aktion soll noch bekannter werden. Helfen Sie mit, sammeln Sie Unterschriften, informieren Sie Freunde! mehr »
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