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Die Ergebnisse des Reports "Klimaretter Bio?"


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Ökologische Landwirtschaft: Kein Klimaretter

Der Ökolandbau an sich ist kein Klimaretter. Theoretisch könnte eine vollständige Umstellung auf klimaoptimierte ökologische Landwirtschaft die Emissionen um 15 bis 20 Prozent reduzieren. Das würde jedoch nicht ausreichen, um die langfristigen Klimaziele für die Industrieländer, eine Reduktion um 60 bis 80 Prozent bis zur Mitte des Jahrhunderts, zu erreichen. Zudem würde eine vollständige Umstellung bei gleicher Produktionsmenge 60 Prozent mehr Fläche, etwa 10 Millionen Hektar, erfordern. Diese steht in Deutschland (und in Europa) jedoch nicht zur Verfügung.

Komplette Umstellung auf Öko-Landbau nur mit weniger Tierhaltung

Ökologische Landwirtschaft ließe sich also nur dann auf der bisherigen Fläche betreiben, wenn die Produktion und der Verzehr von Fleisch (vornehmlich Rindfleisch) und Milch um etwa 70 Prozent zurückgehen. Entsprechend würden sich auch die Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft verringern. Ausschlaggebend für den Klimabeitrag des Ökolandbaus wäre also vor allem die verminderte Produktion aufgrund geringerer Erträge auf gleicher Fläche, weniger die emissionssparenden Methoden des Ökolandbaus.

Alternative: Klimatechnische Optimierung des konventionellen Landbaus

Eine alternative Klimastrategie bestünde in der klimatechnischen Optimierung der konventionellen Landwirtschaft, vor allem über einen geringeren Einsatz von Mineraldünger. Diese Optimierung brächte etwa 7 Prozent Einsparungen an Treibhausgasen. Der hierfür erforderliche zusätzliche Flächenbedarf wäre mit etwa einer Million Hektar vergleichsweise gering. Verbunden mit einer Reduktion der Produktion und des Konsums von Fleisch ließen sich die Emissionen in der Landwirtschaft ebenfalls deutlich reduzieren. Allerdings hätte diese Umstellung weniger positive Nebeneffekte auf die Umwelt als die vollständige Umstellung auf Ökolandbau, der zu einem verbesserten Gewässer- und Artenschutz und zur Landschaftspflege beiträgt.


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