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Die Ergebnisse des Reports "Klimaretter Bio?"


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Klimaeffekt verschiedener Ernährungsweisen

Vergleicht man die Klimaeffekte verschiedener Ernährungsweisen, würde eine Rangfolge der Klimaschützer unter den Konsumenten landwirtschaftlicher Produkte so aussehen: Größte Klimasünder sind die konventionellen und ökologischen Allesesser. Der von ihnen durch den Verzehr landwirtschaftlicher Produkte verursachte Ausstoß von Treibhausgasen entspräche pro Jahr bei konventionellen Lebensmitteln einer Autostrecke von 4.758 Kilometer, also der Strecke Helsinki- Florenz hin und zurück. Der ökologische Allesesser wäre nicht viel besser; er käme auf 4.377 km. Besser als der ökologische Allesesser schneidet ein konventioneller Allesesser ab, der Schweinefleisch, anstatt Rindfleisch verzehrt. Sein Konsum entspricht einer Strecke von 4.209 km.

Beim Verzicht auf Fleisch, nicht aber auf Milchprodukte, entspräche die Strecke im konventionellen Fall 2.427 km oder 1.978 km bei der ökologischen Variante.

Veganer dürfen Porsche fahren

Die besten Klimaschützer sind diejenigen, die weder Fleisch noch Milchprodukte verzehren. Ihre Ernährungsweise ergibt eine Strecke von 281 km pro Jahr (ökologisch), also der Strecke Hamburg-Hannover und zurück, oder 629 km bei konventionellen Nahrungsmitteln.

Ernährungsweise wichtiger als Bio-Essen

Für den Ausstoß von Klimagasen ist also weniger relevant, ob Verbraucher sich ökologisch oder konventionell ernähren. Viel wichtiger ist die Menge an Rindfleisch und Milchprodukten, die sie konsumieren, unabhängig davon, ob diese ökologisch oder konventionell hergestellt wurden. Verbraucher, die sich konventionell ernähren, aber wenig Rindfleisch und Milchprodukte verzehren, belasten das Klima weitaus weniger als Konsumenten, die einen hohen Konsum an ökologisch hergestellten Rindfleisch- und Milchprodukten aufweisen.

Treibhauseffekt verschiedener ErnährungsweisenZoom (67KB)

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