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Medienspiegel

Medienberichte über die Fleischskandale




11.10.2007

Ausgewählte Berichte und Beiträge aus den Bereichen Print, Internet, Fernsehen und Rundfunk zu den sich häufenden Fleischskandalen.

 

Als Reaktion auf den jüngsten Fleischskandal im August 2007 soll in Zukunft das Einfärben von Schlachtabfällen zur Pflicht werden - zumindest in Deutschland. Seit den ersten Skandalen im November 2005 hatte foodwatch gefordert, Schlachtabfälle farblich zu kennzeichnen. Seitdem wurde mit großer Regelmäßigkeit immer wieder sogenanntes Gammelfleisch gefunden. Das Medienecho war jedes Mal überwältigend und foodwatch ein gefragter Gesprächspartner. Die folgenden Artikel, Beiträge und Interviews sind ein Ausschnitt aus der Vielfalt der Medienresonanz.

 

Stuttgarter Nachrichten (17.04.2009)

foodwatch-Kampagnenleiter Matthias Wolfschmidt fordert das Einfärben von Schlachtabfällen.

"Experten sind sich darin einig, dass das Einfärben von Schlachtabfällen den wirksamsten Schutz vor Betrügereien darstellen würde. Obwohl dies seit Jahren bekannt sei, würde weder in Deutschland noch in der EU der Versuch unternommen, Schlachtabfälle zu markieren, sagte Matthias Wolfschmidt von der Verbraucherorganisation Foodwatch. "

 

 
stern.de (14.09.2007)

Thilo Bode empfiehlt in einem ausführlichen Interview drei einfache Schritte zur Vermeidung von Gammelfleisch-Skandalen.

"Die Verbraucher werden von der Politik betrogen. Das Färben von Fleischabfall kann nur der Anfang sein, sagt Food-Watch-Experte Thilo Bode im stern.de-Interview. Denn nicht nur das Fleisch, sondern die gesamte Industrie ist faul."

 

 
Der Tagesspiegel (14.09.2007)
Schlachtabfälle sollen zukünftig eingefärbt werden. Noch wirksamer, sagt Matthias Wolfschmidt, sei mehr Transparenz bei Unternehmen und Behörden.

"Abgehangenes im Angebot. Die Verbraucherminister der Länder beraten mit Horst Seehofer über Konsequenzen aus dem jüngsten Gammelfleisch- skandal. Was kann getan werden, um die Verbraucher besser zu schützen?"

 

 
Wiesbadener Tagblatt (31.08.2007)

Neuer Fleischskandal in Bayern. Ungenießbares Fleisch wurde umdeklariert und an Döner-Produzenten geliefert. Mit Bezug auf foodwatch.

"Wohin wurde Gammelfleisch geliefert? Verbleib von sechs Tonnen noch unklar / Bundesverbraucherministerium sieht keine Versäumnisse."

 

 
die tageszeitung (22.12.2006)

Interview mit Thilo Bode über Fleisch, Lebensmittelkontrollen und die Macht der Verbraucher nach den Gammelfleischfunden in Berlin.

"Die Verbraucher müssen sich organisieren." (...)

 

 
Die Zeit (07.09.2006)

Umfangreicher Artikel über die Methoden der Fleischindustrie und die geltende Rechtslage.

"Nichts wissen, alles essen. Risikolose Profite, ahnungslose Käufer: Gesetzeslücken machen es der Fleischmafia leicht, ihren Müll in unseren Mägen zu entsorgen." (...)

 

 
ZDF "Frontal 21" (05.09.2006)

Reportage über die Fleischskandale in Deutschland und die politischen Reaktionen nach dem jüngsten Fund in Bayern. Mit Statements von Thilo Bode. Real-Video zum Ansehen.

"Immer wieder Gammelfleisch. Bayern in der Kritik. Ganz Deutschland ist geschockt und verunsichert angesichts des jüngsten Fleischskandals in Bayern (...) Nicht der erste Fleischskandal in Deutschland. Jahr für Jahr wird in Kühlhäusern vergammeltes Fleisch gefunden. Der Ruf nach schärfen Strafen wird immer lauter." (...)

 

 
die tageszeitung (05.09.2006)

Interview mit Thilo Bode über die Wirksamkeit von Kontrollen und Strafen und die Kritik am Verbraucherinformationsgesetz.

"Das Gesetz ist wirkungslos." (...)

 

 
Süddeutsche.de (04.09.2006)

Bericht über die Diskussion um höhere Strafen. Mit einem Statement von Thilo Bode.

"Grünen fordern Haftstrafen im Gammelfleisch-Skandal. Quer durch die Parteien bis hin zum Bauernverband ertönt der Ruf nach einer drastischen Verschärfung der Strafen für den Handel mit verdorbenem Fleisch. Verbraucherschützer halten eine lückenlose Überwachung der riesigen Fleischmengen für unmöglich." (...)

 

 
NDR Info (02.09.2006)

Interview mit Thilo Bode zum Fleischskandal in Bayern.

"Das Thema stinkt zum Himmel. Nach einigen Monaten Ruhe ist diese Woche wieder ein neuer Fleischskandal aufgedeckt worden. (...) Sind wir eigentlich einer Art Fleischmafia hilflos ausgeliefert? Fragen dazu an Thilo Bode, Vorsitzender von Foodwatch, einer Organisation, die schon lange kritisch auf unser Lebensmittelangebot schaut." (...)

 

 
stern.de (01.09.2006)

Artikel über die Ausweitung des Fleischskandals in Bayern und die Reaktionen der Politiker. Mit Statements von Thilo Bode.

"Gammelfleisch erreicht Ausland. Der Gammelfleischskandal weitet sich aus. (...)"