Wie gelangen Dioxine und PCB in den menschlichen Körper?
30.05.2007
Im Idealfall sollten Menschen gar keine Dioxine oder PCB zu sich nehmen. Dies ist jedoch schlicht unmöglich, da beide Stoffe mittlerweile fast überall zu finden sind. Dioxine und PCB sind ähnlich in chemischer Struktur und Eigenschaften. Sie werden nur sehr langsam biologisch abgebaut. So finden sich Dioxine mittlerweile in Luft, Wasser, Boden, Pflanzen, Tieren und im Menschen wieder.
Dioxine und PCB gelangen vor allem über die Nahrungs- und
Flüssigkeitsaufnahme in den menschlichen Körper. Tierische Lebensmittel wie
Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch, Eier und Milch sind in der Regel für etwa 80
Prozent der Gesamtaufnahme an Dioxinen verantwortlich. Bei PCB sind es rund 65
Prozent. Vor allem Futtermittel - belastet zum Beispiel durch die Beigabe von Fischöl - bringen das Gift in die
Nahrungskette, aber auch kontaminierte Böden und Gewässer.
Wegen des fettliebenden Charakters der Dioxine und PCB
steigt das Risiko für den Menschen, diese Stoffe zu sich zu nehmen, mit dem
Fettgehalt der Nahrungsmittel. Zudem
sind Dioxine und PCB sehr langlebige Substanzen. Sind sie erst einmal im
Fettgewebe eingelagert, bauen sie sich kaum ab. Bei fortgesetzter Aufnahme steigt der Gehalt an Dioxinen mit zunehmendem Alter der Tiere. So sind beispielsweise ältere Fische meist
höher mit Dioxinen belastet als Jungfische der gleichen Art.
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