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Folgerungen

Folgerungen aus der "Schnitzelstudie"


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Irreführende Werbung behindert Qualität

Die irreführende Werbung für Fleisch behindert die Marktchancen von Qualitätsfleisch aus konventioneller und ökologischer Produktion. Die Nachfrage nach Ökofleisch ist auch deshalb gering, weil die Werbung dafür unspezifisch, unattraktiv oder gar nicht vorhanden ist. Bei der Bio-Siegel-Werbung des Verbraucherministeriums denkt man an Obst und die Kampagnen der "Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH" (CMA) werben ganz allgemein für Fleischkonsum. Wichtige Qualitätsunterschiede werden bewusst verschwiegen (Herkunft, Tierrasse, Tierhaltung, Fütterung, Tiertransport). Damit verhindert vor allem die CMA einen Qualitätswettbewerb unter den Landwirten.

Heutige Kennzeichnung verbirgt Qualitätsunterschiede

Auch die geltenden Kennzeichnungsregeln sind nicht geeignet, um wesentliche Qualitätsunterschiede zwischen ähnlichen Produkten deutlich zu machen. Dazu zählen sowohl direkte Produkteigenschaften als auch für die Herstellungsverfahren typische Faktoren wie Umwelt- und Tiergerechtheitskriterien oder Verarbeitungstechniken. Verbrauchern, die konventionelles Fleisch kaufen, wird bei der heutigen Kennzeichnung nicht unmittelbar deutlich, woher das Fleisch stammt, unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten und wie sie gefüttert wurden.


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