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Kinderlebensmittel

Rote Zucker-Ampel für viele Kinderprodukte


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Rote Zucker-Ampel für viele Kinderprodukte

23.05.2008

Im Rahmen einer eigenen Kampagne kämpfen die großen Lebensmittelkonzerne gegen die Ampelkennzeichnung. foodwatch zeigt, warum die beteiligten Unternehmen so große Angst vor der Ampel haben: Für ihre Frühstücksflocken und Kinderjoghurts würde es rote Punkte nur so hageln.

 

foodwatch hat 32 Kinderlebensmittel beispielhaft mit der Ampelkennzeichnung versehen. Ausgewählt wurden Produkte derjenigen Hersteller, die mit einer eigenen Initiative gegen die Ampelkennzeichnung kämpfen. Im Auftrag der Lebensmittelkonzerne macht eine eigens engagierte PR-Agentur unter dem Titel "Ausgezeichnet informiert" Werbung für die GDA-Kennzeichnung, die sich die Industrie ausgedacht hat. Mitglieder der Initiative sind unter anderem Coca-Cola, Danone, Kellogg's, Nestlé, PepsiCo und Unilever. foodwatch hat Produkte ausgewählt, die explizit als Kinderprodukte beworben oder häufig von Kindern gegessen werden, wie zum Beispiel Cornflakes, Ketchup oder Fanta.

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Dokumente & Links

Zu viel Zucker in Kinderprodukten

So gut wie alle Kinderprodukte sind übersüßt: Nur zwei der 32 Lebensmittel bekommen in punkto Zuckergehalt eine grüne Ampel, eines davon, weil es mit Süßstoffen versetzt ist. 26 zeigen eine rote Ampel und sollten damit nur selten verzehrt werden. Den höchsten Zuckerhalt weisen die Kellogg's Smacks auf, die mit 43 Gramm pro 100 Gramm fast zur Hälfte aus Zucker bestehen. Interessant: Die klassischen Corn Flakes haben in der Gruppe der Fühstücksflocken zusammen mit den Rice Krispies den niedrigsten Zuckergehalt und zeigen immerhin eine gelbe Ampel.

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