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Weihnachtsgebäck mit weniger Acrylamid![]() 01.12.2008 Ein unabhängiges Labor hat im Auftrag von foodwatch elf Sorten Lebkuchen und sechs Spekulatius-Produkte auf Acrylamid untersucht. Die Testergebnisse zeigen: Die Mehrheit der getesteten Produkte ist nur noch gering mit der krebsverdächtigen Substanz belastet. Einige Produkte enthalten aber weiter unnötig viel Acrylamid. Am höchsten belastet ist das Bioprodukt "Elisen Lebkuchen" der Firma Allos. Mit 570 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm enthalten die "Elisen Lebkuchen" von Allos mehr als 20 Mal so viel Acrylamid wie die Testsieger von Bahlsen und Lidl. Die Testverlierer Allos und Pulsnitzer haben zu den Messergebnissen in Schreiben (siehe pdf unter "Dokumente & Links) Stellung genommen. Nennung von Herstellernamen zeigt Erfolg, Belastung sinktAcrylamid entsteht beim Backen und steht unter Verdacht, Krebs auszulösen und das Erbgut zu schädigen. Acrylamid lässt sich nicht völlig vermeiden, die Hersteller können den Gehalt aber durch Anpassungen in der Produktion stark senken. foodwatch testet seit 2002 regelmäßig Weihnachtsgebäck auf Acrylamid und veröffentlicht Werte, Produktnamen und Hersteller. Das zeigt Wirkung. Fast alle Hersteller, deren Produkte foodwatch seit sechs Jahren regelmäßig auf Acrylamid testet, haben die Produktion inzwischen umgestellt und die Werte gesenkt.
Die ausführlichen Testergebnisse können Sie oben für Ihren Einkauf herunterladen - einfach "Weiter" klicken! Verlaufsgrafiken zu den Testergebnissen seit 2002 finden Sie unter "Dokumente & Links".
Behörden halten Messergebnisse zurückfoodwatch kann aber nur für die getesteten Produkte Entwarnung geben. Wieviel Acrylamid andere Produkte enthalten, erfährt der Verbraucher nicht - obwohl den Behörden Tausende von Messergebnissen vorliegen. foodwatch fordert, die Ergebnisse zu veröffentlichen, um die Gesundheit der Bürger zu schützen. Die Bundesregierung muss zudem den Wert von 50 Mikrogramm Acrylamid, den die meisten Lebkuchen im foodwatch-Test unterschreiten, als verbindlichen Richtwert festlegen. Und sie muss der Industrie vorschreiben, die Acrylamidbelastung auf der Verpackung zu kennzeichnen. Erst dann werden die Hersteller sich ernsthaft bemühen, den Acrylamidgehalt zu senken - dass sie das können, zeigen die aktuellen Testergebnisse.
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