"Ich werde keine Pringles-Chips mehr kaufen!"
21.08.2007
Viele Teilnehmer der Mitmach-Aktion für Kartoffelchips ohne Krebsgefahr schicken einen persönlichen Kommentar an den Pringles-Hersteller Procter & Gamble. Hier eine Auswahl.
"Als Kinder- und Jugendarzt sowie als Umweltmediziner schließe ich mich der Forderung nach Reduktion des Acrylamidgehalts in den Kartoffelchips Ihrer Firma vollinhaltlich an!"
"Unsere Familie hat einstimmig beschlossen, zukünftig aus gesundheitlichen Gründen auf Pringles zu verzichten."
"Auf unseren Event- und Promotionparties werden wir mit sofortiger Wirkung auf 'Pringles' als Snack verzichten und den Ratschlag in der Branche weitergeben."
"Der Verbraucher ist der Boss... Ich werde beim nächsten Einkauf keine
Pringles kaufen! Und meinen Bekannten dies auch empfehlen." "Es ist blamabel, Herr Dr.Schumann, dass ein Discounter mit seiner Eigenmarke Sie als Marktführer überrundet hat. Sorgen Sie dafür dass sich das ändert, indem Sie die Acrylamidwerte drastisch senken."
"Für die in der amtlichen Lebensmittelüberwachung arbeitenden Fachleute ist es unverständlich, dass der Gesetzgeber nicht Willens ist, das Minimierungsgebot für krebserregende Stoffe gemäß Artikel 2 Absatz 1 bis 3 der Verordnung (EWG) 315/93 durchzusetzen. Die gesetzlichen Voraussetzungen sind vorhanden, nur anwenden muss man sie im Interesse der Gesundheit der Verbraucher." (Lebensmittelchemiker)
"Ich finde einfach nur: Das ist ein Skandal!"
"Sehr geehrte Damen und Herren, habe in der letzten Woche das letzte Mal ein Produkt von Pringles gekauft und werde an alle Bekannte das desaströse Testergebnis weitergeben. Haben Sie noch alle Chips in der Packung?"
"Pringles sind meine Lieblingschips, doch meiner Gesundheit zuliebe
werde ich in Zukunft schweren Herzens darauf verzichten, wenn sich am
Acrylamidgehalt nichts ändert."
"Eine bodenlose Unverschämtheit wie Sie mit der Gesundheit der Kunden umgehen. Diese Problematik ist seit Jahren bekannt. Ich boykotiere ab sofort ihr komplettes Unternehmen!"
"Guten Tag Herr Schumann, auch ohne diesen Artikel esse ich schon lange keine Chips Ihrer
Firma mehr, da ich diese Chips noch nie mochte. Allerdings wird mir jetz
klar, woher das kommt. Sie haben vollkommen Recht, der Verbraucher ist der Chef. Nur hat er es
leider noch nicht ganz verstanden. In meiner Tätigkeit als
Einzelhändlerin für Naturkost und Lebensmittel werde ich mein Möglichstes tun um die Verbraucher auf diesen Umstand aufmerksam zu
machen."
"Hauptsache die Kasse stimmt, der Rest ist Procter & Gamble egal. Ich werde Ihre Produkte nach möglichkeit meiden!"
"Ich würde mich sehr freuen, wenn endlich der Verbraucher zählt!"
"Meine beiden Söhne und ihre Freunde (Teenager = Kartoffelchipsfans) habe ich gebeten, vorerst auf die Produkte aus Ihrem Hause zu verzichten. Außerdem habe ich den Pfadfinder-Bund, in dem meine Kinder aktiv sind, über die schlechten Testergebnisse informiert mit der Folge, dass auch dort auf deren Treffen keine "Pringles" mehr geknabbert werden."
"Ich halte es es verantwortungslos, Chips mit derart hoher Belastung von Acrylamid in den Handel zu bringen. "
"Es ist mir unbegreiflich, wie ein Weltkonzern Ihres Formats es schafft, ein solch vergleichsweise leicht zu lösendes Problem immer
wieder zu vertuschen, zu verniedlichen, zu verheimlichen und sich damit
einen Imageschaden zuzuziehen, der weit größer ist als jede
Anstrengung, das Acrylamid aus den Produkten zu bekommen. Ich werde
meinen Patienten auf jeden Fall bis auf weiteres von Procter &
Gamble-Produkten abraten. Als Arzt weiss ich wovon ich rede."
"Solange sie nichts tun, werde ich dafür sorgen, dass in meinem Umfeld niemand mehr Ihre Chips kauft!"
"Ich unterstütze voll und ganz die Aktionen und den jeweiligen Wortlaut
von foodwatch.de und erinnere Sie mit Nachdruck an Ihre Werbeaussagen
sowie Ihre Verantwortung für die Gesundheit Ihrer Kunden, vor allem
aber der unschuldigen Kinder."
"In
meiner Funktion als Lehrerin für Ernährung und Haushalt lasse ich immer
auch aktuelle Themen bezüglich einer gesunden Ernährung in meinen
Unterricht einfließen. Das Interesse der Kinder auf diesem Gebiet ist
sehr groß, da es in unserem kleinen Ort verhältnismäßig viele
Krebserkrankungen gibt. Ich bin schockiert, dass ihr Konzern nicht
entsprechend auf solche Testergebnisse reagiert. Wir Konsumenten werden
immer mehr auf eine gesunde Ernährung achten und uns für gesündere
Produkte entscheiden."
"Ich werden keine Pringles-Chips mehr kaufen!"
"Ich werde mich von Ihnen nicht länger für teures Geld vergiften
lassen und meine Entscheidung auch anderen mitteilen. Auf ihre Produkte
werde ich verzichten, bis bessere Testergebnisse vorliegen. Skandalös, dass Discounter immer wieder besser abschneiden als sogenannte Markenprodukte."
"Gesundheit vor Geschäft!"
"Ich stehe voll hinter dem Inhalt der foodwatch E- Mail. Ich werde jeden
Käufer von Pringels, der mir an der Kasse begegnet, darauf aufmerksam
machen, dass der Verzehr von 'Pringels' erbgutschädigend und besonders krebsfördernd ist. Außerdem werde ich die um 34-fach höher liegenden
Acrylamidwerte als bei dem No-Name-Produkt von Lidl erwähnen. Das ist
mein Beitrag gegen Volksverdummung."
"Hiermit fordere ich Genuss ohne Krebsgefahr!"
"Es ist eine Unverschämtheit, dass Sie uns als Eltern nicht die Möglichkeit geben unsere Kinder zu schützen! Mein Sohn liebt Ihre Chips, aber nachdem ich die Ergebnisse hier gelesen habe, werde ich auf den Kauf verzichten und andere Eltern vor Ihren Chips warnen! Ein Menschenleben sollte mehr wert sein als Profit, auch bei Ihnen!"
"Meine Frau kann von den Chips nicht lassen. Ich möchte sie aber gern noch viele Jahre gesund behalten!"
"Von einem Weltkonzern erwarte ich mehr als nur raffinierte Werbung und leere Worthülsen."
"Als echter Pringles-Fan würde ich mich freuen bald wieder zu meiner
Lieblingsmarke zurückzukehren - auch, wenn durch das Absenken des
Acrylamid-Anteils auch der Geschmack etwas leiden würde. Bis dahin
werde ich auf Flips und Erdnüsse umsteigen."
"Ich bin Vegetarier und finde es traurig, dass eine vegetarisches Produkt so sehr belastet sein muss."
"Zum Glück gibt es Vereine wie
foodwatch, die den ahnungslosen Verbraucher aufklären. Und zum Glück gibt es Menschen, die diese Ergebnisse gerne im Bekannten, Freundes - sowie Familienkreis weitertragen, damit Produkte wie Ihre von vielen Verbrauchern einfach nur gemieden werden. Auf Pringles zu verzichten ist nun wahrlich kein Verlust."
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