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Häufig stark mit Arylamid belastet: Kartoffelchips![]() 15.07.2008 Kartoffelchips gehören zu den am stärksten mit Acrylamid belasteten Lebensmitteln. Acrylamid entsteht, wenn stärkehaltige Lebensmittel über 120 Grad Celsius erhitzt werden. Kartoffelchips haben bei geringem Volumen eine große Oberfläche, die beim Frittieren entsprechend erhitzt wird, sodass sich hier Acrylamid bildet. Im Tierversuch löst Acrylamid Krebs aus und wirkt schädigend auf Nerven sowie das Erbgut. Regierungsstrategie zur Minimierung erfolglos
Der offizielle "Signalwert" für Kartoffelchips liegt seit Jahren gleichbleibend bei 1.000 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm. Wird dieser Wert überschritten, führt die Bundesregierung im Rahmen ihrer Minimierungsstrategie Gespräche mit den Herstellern und fordert sie auf, den Acrylamidgehalt zu senken. Der Signalwert orientiert sich aber an den höchsten Belastungswerten statt an den niedrigsten und führt dazu, dass sich die Hersteller nicht richtig um eine effektive Absenkung bemühen. Testergebnissefoodwatch testet seit 2003 ein Mal pro Jahr Kartoffelchips auf ihren Acrylamidgehalt. Die aktuellen Testergebnisse finden Sie unter Testergebnisse 2008. Die bisherigen Tests haben gezeigt, dass Markenprodukte in der Regel nicht weniger hoch belastet sind als die Eigenmarken der Discounter. Diese schnitten häufig sogar besser ab. Auch Bio-Chips sind nicht zwangsläufig weniger belastet. Eine Zusammenfassung der bisherigen Testergebnisse finden Sie unter Testergebnisse 2003-2007.
Chips: Acrylamidgehalt steigt teilweise wiederfoodwatch hat 13 Sorten Kartoffelchips auf Acrylamid testen lassen. Bei sechs Sorten ist die Belastung im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, nur bei vier Produkten wurden niedrigere Werte gemessen. mehr »
Aktion "Pringles-Chips ohne Krebsgefahr" beendetDie Mitmach-Aktion "Pringles-Chips ohne Krebsgefahr" war erfolgreich: Der Konzern Procter & Gamble hat die Acrylamid-Belastung der "Pringles Paprika" um mehr als zwei Drittel gesenkt. mehr »
Wie schlecht die Hersteller Verbraucher informierenWer als Verbraucher bei Chips-Herstellern nach der Acrylamidbelastung ihrer Produkte fragt, bekommt per Telefon oder im Internet keine oder nur vage Auskünfte. Ein Erfahrungsbericht. mehr » |
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