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E-Mail-Aktion

Schluss mit der Frische-Illusion durch Sauerstoff!




02.08.2010

Schreiben Sie an Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und fordern Sie sie auf, den Einsatz von hochkonzentriertem Sauerstoff bei der Behandlung von Fleisch per Verordnung zu verbieten. Unterstützen Sie unsere E-Mail-Aktion!

 

Wird Frischfleisch hochkonzentriertem Sauerstoff ausgesetzt, wie zum Beispiel in Plastikverpackungen mit "Schutzatmosphäre", hat das für die Verbraucher nur Nachteile. Auch Tage altes Fleisch sieht täuschend aus wie schlacht-frisch, außerdem wird Fleisch unter dem Einfluss von hochkonzentriertem Sauerstoff schneller zäh und ranzig. Wissenschaftler des staatlichen Max-Rubner-Instituts berichten zudem von der verstärkten Bildung gesundheitsgefährdender Cholesteroloxide. Die Handelsketten kennen diese Nebenwirkungen und Risiken, dennoch hübschen sie Frischfleisch weiterhin systematisch mithilfe der Sauerstoff-Behandlung auf. Der einzige Vorteil liegt darin, dass sie es leichter und länger verkaufen können.

Bisher haben 13903 Bürger bei der Aktion mitgemacht.


Mitmach-Aktion
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Ja, bitte halten Sie mich über Ihre Aktivitäten auf dem Laufenden und informieren Sie mich per Newsletter, telefonisch oder auch per Post.

Die Mitmach-E-Mail sowie Ihr Name und Ihre Anschrift werden an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und als Kopie an foodwatch verschickt. foodwatch nutzt Ihre Daten nur mit Ihrer Einwilligung zu weiteren Zwecken. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die bei foodwatch über Sie gespeicherten Daten zu erfragen, korrigieren oder löschen zu lassen. Die ins Formular eingegebenen Daten werden verschlüsselt übertragen (Datenschutzerklärung).

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E-Mail

Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner,

Frischfleisch wird im Handel zunehmend in Plastikverpackungen „unter Schutzatmosphäre" verkauft. Häufig wird dabei ein hochgradig mit Sauerstoff angereichertes Gasgemisch verwendet. Es sorgt dafür, dass das Fleisch auch nach Tagen noch rosig-frisch aussieht. Das staatliche Max-Rubner-Institut, das Ihrem Ministerium untersteht, hat die Auswirkungen solcher Sauerstoffatmosphäre jedoch in mehreren Publikationen, die Ihnen bekannt sein dürften, als „unstrittig" nachteilig bezeichnet: Das Fleisch wird den Wissenschaftlern zufolge zäh und ranzig, auch die Bildung gesundheitsgefährdender Cholesteroloxide wurde festgestellt. Nicht zuletzt stellt die kosmetische Behandlung von Fleisch eine Irreführung der Verbraucher dar, denen Tage altes Fleisch optisch wie schlachtfrisches präsentiert wird.

Das europäische Recht lässt eine Verpackung von Fleisch in künstlicher Atmosphäre ausdrücklich zu. Es macht jedoch keine Vorgaben, welche Gase oder Gasgemische eingesetzt werden. Damit hat die Bundesregierung die Kompetenz, nationale Regelungen zu treffen.

Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner, für die Verbraucher hat der Einsatz von Sauerstoff-Atmosphäre nur Nachteile. Das Max-Rubner-Institut sieht sowohl in der Verwendung von Stickstoff-Kohlendioxid-Atmosphäre als auch in Vakuumverpackungen geeignete Alternativen. Ich fordere Sie auf, eine entsprechende Behandlung von Frischfleisch mit hochkonzentriertem Sauerstoff per Verordnung zu verbieten. Hochkonzentrierter Sauerstoff darf auf keiner Stufe des Produktionsprozesses von Fleisch mehr Anwendung finden. Dies muss für die Zusammensetzung von Schutzatmosphären bei Fleischverpackungen gelten, aber auch für die Überdruck-Behandlung von unverpacktem Fleisch.

Mit freundlichen Grüßen,

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