Kampagne gegen Nahrungsmittel-Spekulation
Smiley statt Ekelgebäck
Mäusekot und Dreck bei bayerischer Großbäckerei
03.02.2012
Seit Jahren ist die bayerische Großbäckerei Müller wegen Hygieneverstößen im Visier der Überwachungsbehörden, schon mehrfach wurden Bußgelder von bis zu 25.000 Euro verhängt. Doch die Kunden erfuhren nichts. Müssten die Ergebnisse der Kontrollen dagegen veröffentlicht werden, wären die Zustände sicher längst ordentlich.
mehr 
Avaaz-Aktion
Avaaz schließt sich Protest gegen Deutsche Bank an
02.02.2012
Das internationale Kampagnen-Netzwerk Avaaz steigt in den Protest gegen die Zockerei mit Nahrungsmitteln ein. Mehr als 63.000 Menschen haben Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann über die foodwatch-Aktion unter dem Motto „Hände weg vom Acker, Mann!“ bereits zum Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aufgefordert. Nun wendet sich auch Avaaz an die Deutsche Bank und sagt: „Mit Essen spielt man nicht!“
mehr 
Deutsche Bank bricht Versprechen
Keine Entscheidung über Spekulationsgeschäfte
31.01.2012
Josef Ackermann spielt auf Zeit: Entgegen ihrer Ankündigung entscheidet die Deutsche Bank nicht bis Ende Januar über den Ausstieg. „Wir stehen erst am Anfang der von mir zugesagten Überprüfung unseres Geschäfts“, so Ackermann. Mehr als 60.000 Menschen haben die Deutsche Bank über Unterschriftenlisten und per E-Mail zum Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aufgefordert.
mehr 
Tierhaltung
Haltungsbedingungen sind tierquälerisch
30.01.2012
Der flächendeckende Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast macht auch deutlich: In deutschen Ställen wird systematisch gegen Tierrechte verstoßen. Ein Herumdoktern an Symptomen hilft nicht weiter. Das System der Nutztierhaltung muss generell auf den Prüfstand.
mehr 
Die „Land“-Lüge
Wie aus Industrieprodukten „Land“-Produkte werden
25.01.2012
Land-Bockwürste, Land-Gurken und Land-Tee: Immer mehr Lebensmittel-Hersteller bewerben ihre Standard-Industrieprodukte als ursprünglich und naturbelassen. Bilder von ländlicher Idylle vermitteln zielgerichtet einen falschen Eindruck. So auch bei Teekanne: In „Landlust Mirabelle & Birne“ steckt offenbar keine Mirabelle, trotz großer Bilder der Frucht auf der Packung – und diese Täuschung ist auch noch staatlich erlaubt.
mehr 
Regionalkennzeichnung
Freiwillige Regelung: Regionalschwindel geht weiter
25.01.2012
Bundesverbraucherministerin Aigner will für regionale Produkte ein sogenanntes „Regionalfenster“ mit Angaben zur Herkunft einführen. Die Verwendung soll aber freiwillig bleiben. Lebensmittelhersteller können also weiter ganz legal von Regionalität oder Heimat fabulieren – und das „Regionalfenster“
einfach nicht verwenden. Eine solche Regelung bringt keinerlei Fortschritt für Verbraucher.
mehr 
Golden Rice
Mit Gentechnik gegen Hunger und Armut?
18.01.2012
Allen Bedenken und kritischen Stimmen zum Trotz: Die Gentechnik-Industrie will ihr Vorzeigeprodukt, den sogenannten „Golden Rice“, auf den Markt bringen. Der gentechnisch veränderte Reis soll den Vitamin-A-Mangel in armen Ländern bekämpfen. Doch ein foodwatch-Report zeigt: Seriöse Studien fehlen, Risiken werden ignoriert.
mehr 
Unterschriften-Listen
Sammeln Sie Stimmen gegen Agrar-Spekulation!
13.01.2012
Bereits mehr als 50.000 Menschen fordern von der Deutschen Bank ein Ende der Spekulationsgeschäfte mit Nahrungsmitteln. Bis Ende Januar, so das Versprechen vom Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann, soll die Entscheidung über den Ausstieg fallen. Um den Druck aufrechtzuerhalten, sammelt foodwatch mit Unterschriften-Listen weitere Stimmen gegen die unmoralische Zockerei.
mehr 
foodwatch-Siegel
Warum gibt es kein Qualitätssiegel von foodwatch?
27.12.2011
Ob Stiftung Warentest oder Ökotest, Bio-Siegel oder QS-Abzeichen, Blauer Engel oder „Zahnmännchen“: Eine wahre Flut von Qualitätssiegeln adelt Produkte wahlweise als „DLG-prämiert“ oder „delphinfreundlich“. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Fast nichts: Ein foodwatch-Siegel wird es auch in Zukunft nicht geben.
mehr 
Jahresrückblick
Die Bilder des Jahres 2011: foodwatch blickt zurück
22.12.2011
Was für ein turbulentes Jahr in unserem Kampf gegen Irreführung, Täuschung und Gesundheitsgefahren bei Lebensmitteln! Der Blick zurück auf 2011 macht Mut: Wenn wir gemeinsam aktiv werden, können wir etwas bewegen. Klicken Sie sich durch die Bilder des Jahres.
mehr 
Interview Autor „Die Hungermacher“
„Dann muss man auch mal Stellung beziehen“
20.12.2011
Der Journalist und Buchautor Harald Schumann, 54, hat für foodwatch den Report „Die Hungermacher“ verfasst. Für ein halbes Jahr ließ er sich dafür von seiner Redakteurs-Stelle beim Berliner Tagesspiegel beurlauben. Im foodwatch-Interview spricht Schumann über seine Erfahrungen mit Finanzspekulanten, Überraschungen bei der Recherche und journalistische Neutralität.
mehr 
Report „Chronisch vergiftet“
Ein Jahr nach Dioxin-Skandal: Aktionsplan gescheitert
12.12.2011
Ein Jahr nach dem großen Dioxin-Skandal 2010/2011 steht fest: Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner ist mit ihrer Politik gescheitert. Wie wenig ihr Aktionsplan für die Prävention wert ist, zeigen erneute Gift-Funde in Futtermittel, die im November 2011 bekannt wurden. Diesmal kam Dioxin über belastete Zuckerrübenschnitzel ins Futter – eine Zutat, die Frau Aigner als „risikoarm“ einstuft und von einer Testpflicht ausnehmen will. Im heute veröffentlichten Report „Chronisch vergiftet“ analysiert foodwatch den Zehn-Punkte-Plan der Ministerin und zeigt, warum er Dioxin-Skandale nicht verhindern kann.
mehr 
Verbraucherinformationsgesetz
Aigners Gesetz schützt Gammelfleisch-Verkäufer
02.12.2011
Das heute vom Bundestag verabschiedete Verbraucherinformationsgesetz bringt zwar einige, längst überfällige Verbesserungen. Aber vor Gammelfleisch, Täuschungsfällen und Hygieneverstößen muss auch in Zukunft nicht gewarnt werden. Ob die Verbraucher informiert werden, liegt im Ermessen der Behörde. Der Bundestag hat die Chance verpasst, ein Gesetz zu schaffen, das die Verbraucher wirklich auf Augenhöhe mit den Herstellern bringt.
mehr 
Forsa-Umfrage
84 Prozent lehnen Spekulation mit Lebensmitteln ab
15.11.2011
Dass Deutsche Bank und Co. mit Agrar-Rohstoffen spekulieren, halten 84 Prozent der Bundesbürger für „nicht akzeptabel“. 66 Prozent erwarten, dass Banken aus diesen Geschäften aussteigen. So das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage. Gegenüber foodwatch erklärte die Deutsche Bank, der Vorstand wolle bis Ende Januar über den Ausstieg entscheiden.
mehr 
Cholesterinsenkende Margarine von Unilever
foodwatch fordert Verkaufsstopp für Becel pro.activ
10.11.2011
Unilever verspricht, mit Becel pro.activ könne sich jeder etwas Gutes tun, der um seinen Cholesterinspiegel „besorgt“ ist. Tatsächlich ist nicht nur der gesundheitliche Nutzen nicht hinreichend belegt, sondern es drohen sogar Nebenwirkungen. Vor allem Menschen ohne Cholesterinprobleme sollten das Produkt meiden. foodwatch sagt deshalb: Becel pro.activ gehört nicht in den Supermarkt, sondern in die Apotheke!
mehr 
CSR-Strategien
Soziales Engagement als Mogelpackung
07.11.2011
Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, gesellschaftliche Verantwortung: Für viele Verbraucher spielen diese Aspekte eine wichtige Rolle. Das wissen auch die Lebensmittelhersteller – und brüsten sich mit ihrem Engagement für Gesellschaft und Umwelt. Bei genauem Hinsehen kommen jedoch schnell Zweifel: Viele vermeintliche Vorzeigeprojekte sind Mogelpackungen oder reine Marketing-Gags.
mehr 
foodwatch und OpenLeaks
Kein foodwatch-Briefkasten bei OpenLeaks
07.11.2011
Um es Whistleblowern aus Industrie und Behörden möglichst einfach zu machen, foodwatch anonym Dokumente zukommen zu lassen, hatte foodwatch im September eine Zusammenarbeit mit der neuen Plattform OpenLeaks geplant. Inzwischen ist klar: Eine Partnerschaft wird nicht weiter verfolgt.
mehr 
Teilerfolg
Ab heute gilt Grenzwert für Uran im Trinkwasser
01.11.2011
Jahrelang hatte foodwatch auf kritische Uran-Werte im Leitungswasser hingewiesen. Ab heute, 1. November 2011, gilt nun endlich ein Grenzwert. Mit zehn Mikrogramm Uran pro Liter ist es zwar der strengste Grenzwert in der EU und ein großer Fortschritt für die Verbraucher. Für Babies und Kleinkinder bietet er jedoch noch immer keinen ausreichenden Schutz.
mehr 
Mogel-Liste
Legale Täuschung im Supermarkt: Die Mogel-Liste
Es ist leider nicht die Ausnahme, sondern die Regel: Kunden werden im Supermarkt getäuscht – und das meist ganz legal. Auf abgespeist.de stellt foodwatch regelmäßig Beispiele für die alltägliche Irreführung mit Lebensmitteln vor. Hier die Mogel-Liste mit allen Produkten.
mehr 
27.10.2011 100 Tage lebensmittelklarheit.de – und jetzt? mehr » 26.10.2011 Berlin-Pankow führt online das Smiley-System ein mehr » 21.10.2011 Informationsportal mit begrenztem Nutzen mehr » 19.10.2011 Deutsche Bank will Lebensmittel-Spekulation prüfen mehr » 18.10.2011 Finanzspekulation treibt Nahrungsmittel-Preise mehr » 13.10.2011 Verbraucher zwingen Saint Albray zur Einsicht mehr » 12.10.2011 Interview mit Evonik-Chef Klaus Engel mehr » 06.10.2011 Nach Verbraucherprotest: Saint Albray reagiert mehr » 05.10.2011 Anti-Pilzmittel im Saint-Albray-Käse mehr »
|